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Für Carlo Pernat kommen sieben Fahrer für den WM-Titel in Frage © Suzuki

Manager-Legende Carlo Pernat glaubt, dass Valentino Rossi erst ab dem zweiten Saisondrittel wieder in Topform sein wird

Nach den ersten Testfahrten des Jahres zeichnet sich in der MotoGP eine erste Tendenz ab, wer in der kommenden Saison um Rennsiege fahren wird. Neben dem stets konstant schnellen Titelverteidiger Jorge Lorenzo (Yamaha) machten in Malaysia vor allem die Honda-Werksfahrer auf sich aufmerksam. Casey Stoner, Dani Pedrosa und der ebenfalls mit HRC-Werksmaterial ausgestattete Marco Simoncelli setzten an den drei Testtagen jeweils die Bestzeiten.

Der neue Hoffnungsträger bei Ducati, Valentino Rossi, war in Sepang meist rund eine Sekunde langsamer als die Spitze. Der neunmalige Weltmeister leidet nach seiner Schulter-Operation im November nach wie vor unter Schmerzen und einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit auf dem Motorrad.

"In Katar kann er gut abschneiden, denn das Streckenlayout taugt ihm und die Ducati ist dort stark, aber Jerez und Motegi sind anstrengende Kurse mit schwierigen Bremszonen", wird Carlo Pernat von 'GPOne.com' zitiert. Der langjährige Manager von Loris Capirossi geht daher davon aus, dass Rossi erst nach fünf oder sechs Rennen in Topform sein wird.

Dann könnte der WM-Zug für den Ducati-Star schon abgefahren sein, denn auch Pernat hat bemerkt, dass sich in den Reihen von Honda und Yamaha zahlreiche WM-Anwärter tummeln. "Das Endergebnis ist, dass wir sieben Fahrer haben, die um den Titel kämpfen können. Die vier des vergangenen Jahres, plus Simoncelli, Spies und Valentino."

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