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Casey Stoner weiß, dass es auf Phillip Island auch im März kalt sein kann © Ducati

Casey Stoner schaltet sich in die Phillip-Island-Diskussion ein - Der Australier glaubt nicht, dass ein Termin im März die MotoGP vor Regen in Australien bewahrt

Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta regt seit einigen Wochen die Verlegung des Grand Prix von Australien vom europäischen Herbst ins Frühjahr an. Der Grund ist das schlechte Wetter, dass auf Phillip Island im Oktober herrscht. In der vergangenen Saison stand das Rennen nach heftigen Regenfällen und Sturmböen am Freitag und Samstag kurz vor der Absage. Die niedrigen Asphalttemperaturen machten den Fahrern zudem das Leben schwer, da die die Reifen kaum auf Betriebstemperatur zu bekommen waren.

Die Veranstalter des Rennens wollten bislang von einer Verlegung an den Anfang der MotoGP-Saison nichts wissen, sie fürchten eine zu große zeitliche Nähe zum Auftakt der Superbike-WM-Saison, der ebenfalls auf Phillip Island stattfindet, sowie zum Formel-1-Grand-Prix in Melbourne.

Nun hat sich Casey Stoner in der Diskussion zu Wort gemeldet. Der Australier glaubt nicht, dass eine Verlegung des Rennens von Oktober in den März die MotoGP vor schlechtem Wetter schützen würde. "Ich habe das selbe Wetter zu beiden Jahreszeiten erlebt. Wir hatten schon sehr schönes Wetter am Ende der Saison und katastrophales Wetter am Saisonbeginn", sagte Stoner gegenüber 'Motor Cycle News'.

Letztendlich sei auch in Sachen Wetter eine Portion Glück vonnöten, so wie es auch am Rennsonntag des vergangenen Jahres der Fall gewesen ist, meinte der Honda-Pilot. Plötzlich schien über Phillip Island wieder die Sonne und die Verhältnisse waren gut genug, um die Rennen starten zu können.

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