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Bridgestone hat bei den Tests viele Daten unter heißen Bedingungen gesammelt © Bridgestone

Bridgestone hat bei den dreitägigen Testfahrten in Sepang wertvolle Daten gesammelt - Es sollte in der Saison 2011 keine Probleme mit den Reifen geben

Die dreitägigen Testfahrten in Sepang waren auch für Reifenhersteller Bridgestone eine wichtige Gelegenheit, um die Pneus unter heißen Bedingungen zu erproben. Die Streckentemperaturen erreichten bis zu 57°C, weshalb die schnellsten Zeiten jeweils am Vormittag unter noch kühleren Bedingungen erzielt wurden. Am letzten Testtag wurden die schnellsten Runden gefahren. Das Honda-Duo Casey Stoner und Dani Pedrosa knackte die Zweiminutenmarke. Der Rundenrekord von Valentino Rossi aus dem Jahr 2009 (2:00.518 Minuten) wurde dabei klar unterboten.

Diese Bestmarken wurden mit dem harten Vorderreifen erzielt, der beim Bremsvorgang mehr Stabilität bietet. Speziell in Sepang ist das wichtig, denn auf dieser Strecke gibt es mehrere harte Bremspunkte. Hinten wurde überwiegend die weiche Mischung aufgezogen. Einige Fahrer, darunter auch Valentino Rossi (Ducati), bevorzugten hingegen den weichen Vorderreifen.

Obwohl Bridgestone der einzige Reifenausrüster ist, entwickeln die Japaner ihre Produkte weiter. So bekam jeder Fahrer einen Vorder- und einen Hinterreifen der Testspezifikation. Unter dem Strich ist Birdgestone-Motorsportdirektor Hirohide Hamashima mit den Ergebnissen der drei Tage zufrieden. "Ich bin mit der Reifenperformance glücklich, denn obwohl die Streckentemperaturen sehr hoch waren, waren die Zeiten der Spitze sehr schnell."

"Das hat aber hauptsächlich mit der Entwicklung der Motorräder über den Winter zu tun", schätzt der Japaner. "Wir konnten viele Daten sammeln, die die Performance der 2011er Slicks bestätigt haben. Einige Fahrer sind auch Longruns gefahren. Die Haltbarkeit und Konstanz war unter diesen Bedingungen zufrieden stellend. Ich bin zuversichtlich, was die Reifenperformance in diesem Jahr anbelangt."

Die Testspezifikationen haben ebenfalls gute Resultate gezeigt. "Es war ebenfalls ein nützlicher Test für unsere Entwicklungsarbeit. Wir haben wertvolle Daten und gutes Feedback der Fahrer erhalten. Ich muss mich für ihre Hilfe bedanken", so Hamashima. "Wir arbeiten ständig an unserer Technologie. Die geleistete Arbeit wird uns für unsere künftige Richtung in der MotoGP, aber auch bei unseren Serienreifen helfen."

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