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Casey Stoner und Honda präsentierten sich in Sepang in bestechender Form © Honda

Die vielen Bestzeiten bei den MotoGP-Testfahrten stimmen HRC-Chef Shuhei Nakamoto zuversichtlich, dass Honda 2011 titelfähig ist

Seit der Einführung der jetzigen 800er-Bikes in der MotoGP war es Honda nicht vergönnt, am Ende einer Saison den Titelträger zu stellen. Im neuen Rennjahr könnte es dem japanischen Werksteam indes erstmals gelingen, ganz nach vorne zu fahren. Darauf deuten zumindest die zahlreichen Bestzeiten bei den offiziellen Testfahrten hin. Dabei hatte Honda zuletzt regelrecht dominiert.

Die Testleistung will man nun in entsprechende Ergebnisse ummünzen, wie HRC-Chef Shuhei Nakamoto gegenüber 'Motor Cycle News' bestätigt. "Für mich spielt es keine Rolle, ob wir es mit 800ern oder 1.000ern zu tun haben - ich will gewinnen", meint der Japaner und merkt an: "Honda ist natürlich enttäuscht, dass wir den Titel über eine so lange Zeit hinweg nicht einfahren konnten."

"Auch wir sind enttäuscht darüber. In der 800er-Kategorie haben wir schließlich noch nicht triumphiert. Das würden wir in diesem Jahr gerne ändern", kündigt Nakamoto an. Die guten Resultate bei den Wintertests lassen laut dem Honda-Oberhaupt darauf schließen, dass 2011 endlich der große Durchbruch gelingen könnte - die Motorräder der Japaner präsentieren sich in bestechender Form.

"Ich bin niemals zuversichtlich, doch bisher sehen alle Honda-Fahrer sehr stark aus", sagt Nakamoto. "Bei den Wintertests erleben wir sonst meist, dass nur Dani schnell ist. Nun sind aber alle Honda-Piloten sehr gut unterwegs. Das bedeutet, dass unser Basisbike jetzt auf einem deutlich höheren Niveau ist. Das stimmt uns optimistisch", gibt der HRC-Chef vor dem Saisonstart zu Protokoll.

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