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Jorge Lorenzo hält es für richtig, das Motegi-Rennen zu verschieben © Yamaha

Weltmeister Jorge Lorenzo hält die Verschiebung des Japan-Grand-Prix für richtig - Honda-Piloten beim Saisonauftakt in der Favoritenrolle

Die Verschiebung des Grand Prix von Japan stößt bei Weltmeister Jorge Lorenzo auf Verständnis. "In Momenten wie diesen sollte eine Sportveranstaltung zweitrangig sein", wird der Spanier von der Sportzeitung 'As' zitiert. Das Rennwochenende, das ursprünglich am Osterwochenende in Motegi hätte stattfinden sollen, wurde aufgrund der Naturkatastrophe an der Ostküste Japans und angesichts des drohenden nuklearen Fallouts auf Anfang Oktober verschoben.

Die derzeitige Situation in Japan wird im MotoGP-Fahrerlager besonders genau beobachtet. Mit Honda, Yamaha, Suzuki und Bridgestone engagieren sich vier große japanische Hersteller im Grand-Prix-Sport, zudem sind zahlreiche japanische Zulieferfirmen mit den Teams verbunden. Kein Wunder also, dass im Paddock auf den Losail Circuit in Katar derzeit viele besorgte Gesichter zu sehen sind.

Angesichts der Ereignisse in Japan tritt der Saisonauftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft am Wochenende in den Hintergrund. Lorenzo sieht die Konkurrenz von Honda derweil in der Favoritenrolle. "Stoner und Pedrosa waren bei den Wintertests am besten. Dovizioso und Simoncelli sollten wir auch nicht vergessen", meint der Yamaha-Pilot, der sich für seine M1 weitere Verbesserungen wünscht. "Wir müssen mehr Leistung finden und brauchen eine bessere Traktion."

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