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Casey Stoner blickt der MotoGP-Saison 2011 äußerst optimistisch entgegen © Honda

Während sich Casey Stoner über die Pole-Postion freut, sind Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo schon froh, überhaupt in der ersten Startreihe zu stehen

Casey Stoner ist in der Qualifikation zum Grand Prix von Katar seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der Honda-Pilot, der bereits in den Freien Trainings an der Spitze lag, sicherte sich nach einem spannenden Schlagabtausch mit Dani Pedrosa die Pole-Position beim Saisonauftakt. Doch der Australier freute sich nicht nur über seine schnellen Runden am Samstagabend.

"Tatsächlich freue ich mich auf die Saison am meisten", sagte Stoner anschließend. "Die Konstanz, die wir bei den Test gezeigt haben, hat uns viel Selbstvertrauen geschenkt. An diesem Wochenende haben wir kleine Fortschritte gemacht und auf dieser Strecke waren wir schon in der Vergangenheit sehr gut. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht. Sie haben alles richtig gemacht und wir haben in jeder Session einen Schritt nach vorne gemacht."

"Auf Rennreifen konnten 1:54.8er-Zeiten fahren, womit wir sehr zufrieden sind", fuhr der Weltmeister von 2007 fort. "Wir hatten eigentlich erwartet, aus den weichen Reifen noch mehr herauszuholen. Wir hatten Probleme damit, sie so zum Arbeiten zu bringen, wie wir es gerne gehabt hätten, aber für diese Session haben wir genug getan. Besser kann man eine Saison kaum beginnen."

Der zweitplatzierte Pedrosa gab sich nach dem Qualifying ganz bescheiden. "Ich hatte es von vornherein nur auf die erste Startreihe abgesehen, denn dies ist das erste Mal, dass ich es auf dieser Strecke in die erste Reihe geschafft habe. Das ist schon ein großer Fortschritt für mich, denn sonst stand ich hier immer in der dritten Reihe. Wir sind sehr schnell unterwegs, aber wir müssen uns auf das morgige Rennen konzentrieren. Ich hoffe, dass ich im ersten Rennen ein gutes Ergebnis nach Hause fahren kann", sagte der Spanier.

Weltmeister Jorge Lorenzo war froh, die Honda-Phalanx wenigstens teilweise durchbrochen und den Sprung in die erste Startreihe geschafft zu haben. "Im Qualifying war die Strecke besser als am gesamten bisherigen Wochenende. Dadurch haben sich die Rundenzeiten aller Fahrer verbessert", sagte der Yamaha-Pilot. "Wir haben das Maximum herausgeholt und sind auf unsere Rundenzeit sehr stolz. Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass ich eine Zeit von 1:54.9 schaffen würde, hätte ich das nicht geglaubt. Jetzt stehen wir in der ersten Startreihe und können morgen das Siegertreppchen anvisieren."

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