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Valentino Rossi und Ducati sind derzeit (noch) nicht siegfähig © Ducati

Filippo Preziosi schätzt den siebten Platz von Valentino Rossi beim Ducati-Debüt als realistisch ein - Für die kommenden Rennen wird es beträchtliche Updates geben

Das Debüt von Valentino Rossi auf Ducati wurde von der Motorrad-Gemeinde lange mit Spannung erwartet. In Katar mühte sich der neunfache Weltmeister zu Platz sieben und hatte keine Chance auf das Podium. Die Desmosedici GP11 ist im Grunde kein schlechtes Motorrad, doch der Superstar kann noch nicht das Maximum aus dem Paket herausholen. Wie schon viele Piloten davor, kämpft der Italiener mit der Anpassung auf dieses Motorrad. Zudem macht Rossi immer noch die Schulter zu schaffen.

Derzeit kann Ducati nicht die Konkurrenz von Honda und Yamaha herausfordern. Entwicklungschef Filippo Preziosi ist nach dem ernüchternden Auftakt aber nicht demoralisiert: "Wenn man mich vor einem Jahr nach dem Rossi-Debüt auf Ducati gefragt hätte, dann hätte ich wahrscheinlich ein besseres Resultat als in Katar erwartet", wird der Italiener von 'Spotmediaset' zitiert.

"Es spielen aber so viele Variable mit, dass man das realistischer einschätzen muss. Realistisch gesehen sind wir mit dem Ergebnis zufrieden." Laut dem Ingenieur gibt es derzeit zwei große Baustellen. Zum einen ist die GP11 "körperlich anstrengend zu fahren", weshalb Rossi mit seiner derzeitigen Verfassung keine konstante Pace gehen kann.

Für die kommenden Rennen wird es umfassende Updates geben, die aber nicht immer zu sehen sein müssen. Es wird aber am prinzipiellen Aufbau der Desmosedici festgehalten und nicht auf einen konventionelleren Rahmen umgerüstet werden.

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