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Der raue Apshalt in Jerez greift die Lauffächen der Reifen an © Honda

Rauer Asphalt und hohe Temperaturen, aber 2010 ein neuer Rekord: Bridgestone über die Anforderungen, die Jerez an die Reifen stellt

Die MotoGP startet am Wochenende in ihre Europasaison. Im spanischen Jerez steht der zweite Lauf des Jahres an. Reifenlieferant Bridgestone bringt die gleichen Mischungen mit nach Südspanien wie im vergangenen Jahr: mittel und harte Front- und weiche und mittlere Hinterreifen. Diese Kombination hat sich bereits 2010 als erfolgreich erwiesen, Honda-Pilot Dani Pedrosa konnte einen neuen Rundenrekord hinlegen.

Normalerweise steigt die Asphalttemperatur in Jerez auf bis zu 40 Grad Celsius. Aber in diesem Jahr gastiert die MotoGP dort schon einen Monat früher als im vergangenen Jahr. Das bedeutet, dass mit niedrigeren Temperaturen zu rechnen ist. Was die Reifen aber beansprucht, ist die raue Asphaltoberfläche.

"Die Asphaltoberfläche gleicht Schleifpapier", sagt Bridgestone-Entwicklungschef Hirohide Hiroshima über Jerez. "Die Streckentemperatur an dem Rennwochenende ist normalerweise hoch, auch wenn das Rennen in diesem Jahr einen Monat früher als 2010 stattfindet. In Kombination mit der rauen Oberfläche ist die Haltbarkeit der Reifen also gefordert, und das, obwohl Jerez aus Reifensicht nicht die schwierigste Strecke ist."

Jerez sei eine technische Strecke und bestehe aus einer Mischung aus schnellen und langsamen Kurven, erklärt Hamashima weiter. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Kurven sei es eine gute Teststrecke. Und weiter: "Wir brauchen einen Reifen mit einem sehr ausgeglichenen Charakter, um ein gutes Handling von den langsamen bis zu den schnellen und von den flachen Kurven bis zu verschiedenen Höhen sicherzustellen."

Asymmetrische Slicks sind in Jerez nicht nötig, da die Flanken am Hinterrad gleichmäßig belastet werden. An der Lauffläche des Vorderreifens verursacht das Layout der Strecke hohe Belastungen.

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