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Katar: Ben Spies konnte die Fahrtechnik von Valentino Rossi studieren © Ducati

Yamaha-Werkspilot Ben Spies zieht aus einem rundenlangen Duell gegen seinen Vorgänger Valentino Rossi in Katar seine Lehren: "Man kann ihn nicht einfach angreifen"

Im ersten Grand Prix des Jahres erlebte man phasenweise den Kampf der Generationen. Nach einem mäßigen Start lag Ben Spies lange Zeit hinter Valentino Rossi, seinem Vorgänger im Werksteam von Yamaha. Der Amerikaner hatte reichlich Mühe, sich am Ducati-Neuzugang vorbeizuschieben, nutzte die "Wartezeit" aber, um zu lernen.

"Ich war vorher noch nie so lange hinter Valentino hergefahren", sagt Spies gegenüber 'Speed TV'. "Er war wirklich nicht leicht zu überholen. Er wusste, dass ich ihm im Nacken sitze. Aber sein Fahrstil machte es mir fast unmöglich, an ihm vorbeizukommen." Der neue Lorenzo-Teamkollege zeigte sich anfangs geduldig, später gab es beim Manöver eine leichte Berührung.

"Ich habe viel über seine Bremstechnik und seine Linienwahl lernen können. Er ist verdammt gut auf der Bremse und hat insgesamt keine Schwächen", analysiert Spies den Superstar der Szene. "Ich musste geduldig sein. Man kann Rossi nicht angreifen und meinen, man könnte dann locker wegziehen. Sein Speed war nicht so gut wie meiner, aber trotzdem hat es gedauert. Es hat Spaß gemacht."

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