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Weltmeister Jorge Lorenzo wünscht sich unparteiische Streckenposten © Yamaha

Jorge Lorenzo ist mit dem Verhalten der Streckenposten nach der Kollision zwischen Valentino Rossi und Casey Stoner nicht einverstanden

Weltmeister Jorge Lorenzo war in Jerez zwar der umjubelte Sieger, doch viel wurde über die Kollision zwischen Valentino Rossi und Casey Stoner gesprochen. Speziell das Verhalten der Streckenposten ist Gegenstand der Diskussionen. Mehrere Marshals halfen Rossi wieder auf die Beine und schoben die Ducati an. Stoner hingegen wurde vernachlässigt. Deshalb konnte er den Motor seiner Honda nicht mehr starten und musste aufgeben. In diesem Chaos-Rennen musste man nur ins Ziel kommen, um Punkte abzustauben.

Da die Spitze in dieser Saison eng umkämpft ist, ist jeder Zähler wichtig für die Weltmeisterschaft. Lorenzo hat deren 25 geholt und die Führung in der Gesamtwertung übernommen. Das Verhalten der Streckenposten hat ihm nicht gefallen, obwohl er im Grunde genommen davon profitiert hat. "Valentino wollte nicht absichtlich stürzen. Das kann jedem passieren, auch mir."

"Casey hat nichts falsch gemacht. Er ist gut gefahren und hat das nicht verdient", wird der Spanier von 'Motor Cycle News' zitiert. "Ich habe gehört, dass die Streckenposten Valentino geholfen haben und Casey nicht. Das gefällt mir nicht. Ich möchte, dass diese Dinge unparteiisch ablaufen und nicht so. In diesem Moment waren die Marshals nervös. Es ist manchmal schwierig, perfekt auf die Situation zu reagieren."

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