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Beobachtet von Teamchef Paul Denning setzte sich Alvaro Bautista auf die GSV-R © Suzuki

Am Rande des Grand Prix von Spanien hat sich Alvaro Bautista erstmals seit seinem Beinbruch auf die Suzuki GSV-R gesetzt

Alvaro Bautista möchte auf dem Weg zu seinem Comeback in der MotoGP keine Zeit verlieren. Der Spanier war am vergangenen Wochenende beim Grand Prix von Spanien in Jerez anwesend und stattete nur 16 Tage nach seinem Oberschenkelbruch seinem Suzuki-Team einen Besuch ab. Dabei konnte der Spanier der Versuchung nicht widerstehen und setzte sich trotz seiner schweren Verletzung zum ersten Mal wieder auf die GSV-R.

"In Jerez war es am vergangenen Wochenende merkwürdig für mich, denn ich war beim Rennen, aber nicht im Rennen dabei", sagt Bautista. "Sobald die Motorräder am Samstag in der Box stehen gesehen habe, musste ich es einfach probieren und mich auf eins draufsetzen. Ich habe versucht, mich ganz langsam in den Sattel zu wuchten, was etwas schwierig war. Als ich erstmal drauf war, war es ganz okay."

Am schwierigsten sei ihm das Auf- und Absteigen gefallen, was aber eine nützliche Erfahrung gewesen sei. "Jetzt weiß ich, an welchen Teilen meines Beins ich arbeiten muss, um meine Beweglichkeit und Kraft zu verbessern, um fahren zu können. Für mich war es ein guter Test, das herauszufinden", betont Bautista.

Der 26-Jährige absolviert derzeit in Madrid ein Reha-Programm. Im Zuge dessen besteigt er auch regelmäßig eine Überdruckkammer, um den Sauerstofftransport in seinem Blut zu steigern. Dadurch soll die Heilung seiner Verletzung schneller voranschreiten. "Mein Arzt sagt, dass der Heilungsverlauf sehr schnell ist, aber mir erscheint er bereits jetzt als zu langsam", sagt Bautista.

Die Beweglichkeit des Beins sei fast wieder normal und die Entzündung gehe zurück. "Deshalb denke ich, dass es mir in der kommenden Woche schon viel besser geht als jetzt und ich mit dem Training beginnen kann, damit ich schon bald wieder Rennen fahren kann", hofft der Suzuki-Pilot. Wann genau Bautista wieder ins Grand-Prix-Geschehen zurückkehren kann, steht allerdings noch nicht fest.

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