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Alvaro Bautista möchte schon in Estoril unbedingt wieder an den Start gehen © Suzuki

Die Heilung von Alvaro Bautistas gebrochenen Oberschenkel geht planmäßig voran - Comeback beim Grand Prix von Portugal noch nicht 100 Prozent sicher

Alvaro Bautista ist fest entschlossen, beim kommenden MotoGP-Rennen in Estoril wieder am Start zu sein. Der Suzuki-Pilot war im Training zum Auftakt-Grand-Prix in Katar schwer gestürzt und brach sich dabei den rechten Oberschenkel. Das Nachtrennen in der Wüste verpasste Bautista somit ebenso wie den zweiten Grand Prix der Saison in Jerez. Doch bis zum kommenden Rennwochenende in Portugal will er wieder fit sein.

Zu Beginn dieser Woche unterzog sich Bautista einer erneuten Untersuchung bei seinem Vertrauensarzt Dr. Angel Villamor. Die Röntgenaufnahmen bestätigen offenbar, dass der gebrochene Oberschenkelknochen gut zusammenwächst. "Wir haben die erste Phase hinter uns. Das bedeutet, dass ich nun Schritt für Schritt weitermachen und das Bein trainieren kann", wird Bautista von 'motogp.com' zitiert.

Der 26-Jährige ist froh, dass er sein lädiertes Bein nun ohne Angst stärker belasten kann: "So kann ich mit etwas Zurückhaltung mit Übungen anfangen und den Rehabilitationsprozess beschleunigen." Allerdings wird die Zeit bis zum ersten Freien Training in Estoril langsam knapp. In 16 Tagen müsste Bautista wieder auf seiner GSV-R sitzen, um sich für das Rennen qualifizieren zu können.

"Ich habe zwei Wochen, in denen ich arbeiten und an Kraft im Bein zulegen kann", erklärt der Spanier. Sein Arzt habe ihm versichert, dass derzeit alles nach Plan verlaufe. Vor der Abreise nach Estoril steht eine erneute Untersuchung an, bei der neue Röntgenbilder gemacht werden sollen. Sollten die Aufnahmen den positiven Trend bestätigen, werde er in Portugal auf dem Motorrad sitzen.

"Es ist noch nicht 100 Prozent sicher, aber ich denke nur daran, zurückzukehren. Es ist mein Ziel, das in Estoril zu tun, auch wenn es eine Entscheidung der Ärzte ist", sagt Bautista, der allerdings auch genau weiß, dass es für ihn unabhängig davon noch ein langer Weg sein wird, bis er wieder vollkommen sein wird. Wer Bautista in Portugal gegebenenfalls bei Suzuki ersetzen könnte, steht unterdessen noch nicht fest.

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