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Jorge Lorenzo hat im vergangenen Jahr in Laguna Seca gewonnen © Yamaha

Laguna Seca steht dem neuen MotoGP-Vertrag in Austin positiv gegenüber - Der Zuschauerrückgang in Kalifornien wird auf die Wirtschaftskrise geschoben

Ab 2013 wird die MotoGP auf drei US-amerikanischen Rennstrecken um Siege und WM-Punkte kämpfen. Neben Laguna Seca und Indianapolis wurde vor kurzem ein Vertrag über zehn Jahre mit dem neuen Kurs in Austin (Texas) abgeschlossen. Die beiden Strecken auf denen bereits gefahren wird, begrüßen den neuen Austragungsort.

Offiziell wurde aber noch nicht bestätigt, dass ab 2013 wirklich alle drei Strecken besucht werden. Bis der Kalender nicht offiziell ist, ersetzt Austin eines der bestehenden Rennen. Indianapolis hatte für die MotoGP die Strecke modifiziert und hat allein schon aus Traditionsgründen gute Karten. Laguna Seca musste in den vergangenen Jahren mit Zuschauerrückgängen kämpfen. Ob eine dieser beiden Strecken aus dem Kalender gestrichen wird, ist derzeit aber Spekulation.

Gill Campbell ist der Geschäftsführer am Mazda Raceway und begrüßt den Vertrag mit Austin. Er sieht in der Wirtschaftskrise den Grund für die rückläufigen Besucherzahlen. "Laguna Seca hat die MotoGP im Jahr 2005 zurück in die USA gebracht. Wir heißen den dritten Austragungsort herzlich willkommen, denn die WM soll einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden."

"Man kann nicht verheimlichen, dass die wirtschaftliche Situation in unserem Bundesstaat in den vergangenen beiden Jahren das Besucherwachstum behindert hat. Ich hoffe, dass die Expansion in eine neue Demographie ein gutes Zeichen ist, dass Fans uns Sponsoren ihre Unterstützung für die besten Motorradfahrer der Welt erhöhen."

Campbell kommentierte die lange Laufzeit des Vertrages von Austin nicht. Nach Spanien, wo derzeit vier Rennen ausgetragen werden, wäre die USA mit drei Läufen das Land mit den meisten Grands Prix. Italien hat dagegen nur zwei Läufe. Es wurde aber bereits angekündigt, dass die Anzahl in Spanien in Zukunft reduziert werden wird.

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