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Casey Stoner klagte in Estoril über heftige Schmerzen, wurde aber dennoch Dritter © Honda

Beim Estoril-Rennen der MotoGP wurde Honda-Fahrer Casey Stoner plötzlich von Schmerzen im Rücken heimgesucht - Bisher keine Erklärung dafür

Honda-Pilot Casey Stoner hatte keinen einfachen Rennsonntag in Estoril. Der australische Ex-Champion wurde zur Mitte des dritten Saisonlaufs der MotoGP nämlich von heftigen Schmerzen im Rücken heimgesucht, sodass er sogar an Aufgabe dachte. "Mir fehlte der Atem", gesteht Stoner im Hinblick auf den Portugal-Event der Motorrad-WM. Der 25-Jährige biss aber die Zähne zusammen.

Und das, obwohl ihm zwischenzeitlich nicht wirklich danach war, bis zur Zielflagge zu fahren. "Für drei, vier Kurven konnte ich mich überhaupt nicht bewegen. Ich musste kämpfen", erklärt Stoner und merkt an, schon vor einigen Jahren erstmals Schwierigkeiten in diesem Bereich gehabt zu haben. "Das Problem fanden wir aber nie heraus", gibt der australische Honda-Rennfahrer zu Protokoll.

"So mancher hat Probleme mit dem Rücken, die man einfach nicht in den Griff kriegt. Vielleicht ist es eine solche Geschichte", meint der ehemalige MotoGP-Titelträger. "Möglicherweise lag ich nachts schlicht und ergreifend etwas seltsam da, was sich am Morgen in Rückenschmerzen bemerkbar machte. Hoffentlich kommt das nicht mehr vor. Wir versuchen alles, um dergleichen zu verhindern."

"Es ist einfach eines dieser Dinge, mit denen du nicht rechnest, bis es dir schließlich widerfährt. Ich mache jeden Tag ein Stretching und bereite mich optimal vor, doch am Wochenende lief es einfach nicht nach Wunsch", sagt Stoner. "Ich fühlte mich gut, doch dann kamen die Schmerzen. Das ist mir schon mal passiert, aber halt nie im Rennen. Schauen wir einmal, ob wir das nicht in den Griff kriegen."

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