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Ducati-Pilot Valentino Rossi hat an den Konfrontationen mit seinen Gegnern Spaß © Ducati

Beim Estoril-Test hat Casey Stoner seinen Konkurrenten Valentino Rossi blockiert - Der neunfache Weltmeister hat seine Freude an den Duellen

Am Estoril-Wochenende ging die Konfrontation zwischen Valentino Rossi und Casey Stoner weiter. Freunde werden die beiden Piloten nie werden. Nach der Kollision in Jerez, als Rossi den Australier von der Strecke beförderte, ist die Rivalität der beiden Ex-Weltmeister wieder voll entbrannt. Am Montag nach dem Rennen in Portugal fand ein Testtag statt. Offenbar gab es zwischen den beiden Piloten wieder eine Auseinandersetzung.

In Estoril regte sich Stoner über Rossi auf, dass er ihm ständig folge, um eine bessere Rundenzeit zu erreichen. Am Montag machte der Honda-Pilot auf der Strecke klar, dass ihm das nicht gefällt. Unseren Kollegen von 'Mediaset' wurde im Rahmen des Superbike-Wochenendes in Monza, das viele Leute aus dem MotoGP-Umfeld besucht haben, zugeflüstert, dass Stoner beim Test Rossi von der Strecke gedrängt hat.

Zuerst soll der Australier langsam gefahren sein, um auf den Superstar zu warten Später soll er ihn noch ein zweites Mal blockiert haben. Die 'Gazetto dello Sport' hat diese Berichte bestätigt. Man darf aber nicht vergessen, dass die italienischen Medien solche Geschichten rasch aufblasen und übertreiben.

Rossi war Anfang der Woche in Mailand und hat ein Geschäft eines Sponsors eröffnet. Dort wurde er zu der Situation befragt. "Stoner hat mich während des Estoril-Tests wieder behindert. Nichts hat sich verändert", sagt der 32-Jährige. "Ich glaube, er hat das absichtlich getan. Es war aber keine große Sache. Eigentlich machen solche Dinge Spaß." Rossi hat nicht angesprochen, dass Stoner ihn von der Strecke gedrängt hat, was ersten Berichten nach angeblich passiert ist.

Stoner hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert, aber man kann davon ausgehen, dass er am Donnerstag in Le Mans von der Presse damit konfrontiert wird. In Frankreich will Rossi den nächsten Schritt Richtung Spitze machen. "Die Ducati und ich selbst verbessern uns ständig. In Portugal habe ich ein neues Chassis getestet, das ich in Le Mans verwenden werde."

"Erst am Freitag in Frankreich werden wir verstehen, ob wir der Spitze näher gekommen sind. Wir hoffen, dass wir innerhalb einer halben Sekunde zu den Topleuten sind. Le Mans ist eine tolle Strecke und verfügt über harte Bremszonen. Dort ist die Ducati wirklich gut, weil sie sich sehr stabil verhält. Es könnte eine gute Strecke für uns sein."

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