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Jorge Lorenzo sucht mit seiner Crew noch das richtige Setup für Le Mans © Yamaha

Jorge Lorenzo sieht sich in seiner Prognose bestätigt und schließt den Freitag auf Platz fünf ab - Ben Spies ist mit Rang zehn zufrieden

Bei besten äußeren Bedingungen - Sonnenschein und Höchsttemperaturen von 24 Grad Celsius - fanden am Freitag in Le Mans die ersten beiden Freien Trainings zum Grand Prix von Frankreich statt. Weltmeister Jorge Lorenzo verbuchte am Nachmittag Platz fünf (1:34.659 Minuten), während sein Yamaha-Teamkollege den ersten Trainingstag als Zehnter (1:34.976) beendete.

"Wie ich schon gesagt habe, diese Saison wird ein schwieriges Jahr", meinte Lorenzo. "Einige der anderen Fahrer sind viel schneller als früher. Wir arbeiten hart und probieren eine Menge Dinge aus, um das Motorrad zu verbessern. Wir bleiben dran und haben heute im Laufe des Tages schon Verbesserungen vorgenommen. Hoffentlich machen wir morgen einen weiteren Schritt und werden etwas schneller."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg gab zu, nicht vollkommen zufrieden zu sein. Offenbar fehlt es der M1 auf dem Bugatti Circuit an Agilität beim Richtungswechsel. "Wir haben uns im Vergleich zum Vormittag ein wenig gesteigert. Jorge war konstanter und etwas schneller. Aber er will sicher mehr", sagte der Niederländer, der mit der Stabilität am Kurveneingang aber bereits zufrieden war.

Teamkollege Spies war zwar rund drei Zehntelsekunden langsamer als Lorenzo, zog aber dennoch ein positives Fazit: "Ich bin mit dem Tag ziemlich zufrieden, habe nach dem vergangenen Rennen in Estoril etwas an Selbstvertrauen zurückgewonnen. Die Sessions sind für uns ganz gut verlaufen."

"Wir haben bloß nicht die eine schnelle Runde hingelegt", fuhr der US-Amerikaner fort. "Wir waren im Renntrimm auf den Reifen recht konstant und ich bin mit dem Motorrad einigermaßen zufrieden. Sollten wir es bis morgen verbessern können, werden wir an den Jungs an der Spitze dran sein."

Spies' Teamdirektor Massimo Meregalli erklärte, dass die Balance an der M1 des ehemaligen Superbike-Weltmeisters noch nicht hundertprozentig stimmte. "Wir müssen auch noch herausfinden, welcher Reifen für das morgige Qualifying am besten geeignet ist. Wir sind optimistisch, was unsere Leistungsfähigkeit in den kommenden Trainings angeht", sagte der Italiener.

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