vergrößernverkleinern
Dani Pedrosa weiß noch nicht, ob er sich wieder operieren lässt © Repsol

Dani Pedrosa weiß noch nicht, ob er sein gebrochenes rechtes Schlüsselbein operieren lässt oder nicht - Casey Stoner wünscht schnelle Genesung

Während an der Rennstrecke in Le Mans die Diskussionen über Schuld und Unschuld an seinem verhängnisvollen Sturz entbrannten, kehrte Dani Pedrosa selbst umgehend nach Hause zurück. In der Teknon-Klinik in Barcelona legte er seinen Ärzten die Röntgenbilder aus dem Medical Centre in Le Mans vor. Weitere Untersuchungen bestätigten dann, dass sich der Honda-Pilot einen glatten Bruch des rechten Schlüsselbeins zugezogen hat.

Pedrosa hat die Nacht im Krankenhaus verbracht. Der Bruch wurde dabei mit einem Druckverband stabilisiert. Wie es weitergehen soll, weiß der Spanier noch nicht. Er will erst in den nächsten Tagen entscheiden, ob er sich wieder einmal einer Operation unterzieht, bei der der Bruch mit einer Platte fixiert wird, oder ob er den Knochen ohne Eingriff selbst heilen lässt. Wie sein Honda-Team mitteilt, sei der Start bei seinem Heimrennen in Barcelona am 5. Juni aber auf alle Fälle ungewiss. Dabei hatte sich Pedrosa gerade erst von einer Operation am linken Schlüsselbein wieder einigermaßen erholt.

Sein Teamkollege Casey Stoner schickt die besten Genesungswünsche an Pedrosa. "Wir werden sehen, was passiert, aber Dani hat einfach mit diesen Dingen so viel Pech", wird der Australier von 'Autosport' zitiert. "So etwas sollte einfach nicht passieren. Er hatte ja in diesem Jahr schon ein Problem mit der Schulter, und jetzt hat er ein Problem mit der anderen Schulter."

Es werde für Pedrosa hart, sich wieder zurückzukämpfen, so Stoner: "Zum Glück ist nun eine größere Pause zwischen den Rennen als sonst, damit er sich erholen und recht schnell wieder zurückkommen kann. Aber es wird sehr schwierig für ihn. Ich fühle mit ihm mit, und hoffentlich ist er bald wieder dabei und kann versuchen, schnell zu sein. Denn wir wissen alle, dass er in der Meisterschaft ein scharfer Konkurrent ist."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel