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Honda-Pilot Dani Pedrosa wurde am rechten Schlüsselbein operiert © Repsol

Dani Pedrosa hat sich in Spanien eine Titanplatte in das rechte Schlüsselbein einsetzen lassen - Teilnahme beim Barcelona-Rennen ungewiss

Also doch: Dani Pedrosa ist am Mittwoch in Barcelona operiert worden. Beim französischen Grand Prix in Le Mans brach sich der Honda-Pilot bei dem Sturz nach dem Vorfall mit Marco Simoncelli das rechte Schlüsselbein. Im Anschluss an das Rennen hieß es, dass der Spanier nach Barcelona zurückfliegen werde, um dort zu entscheiden, ob eine Operation nötig sei. In den Tagen seit Le Mans wurde beraten, was das Beste für die Zukunft ist.

Pedrosa wurde zu Mittag eine Titanplatte eingesetzt, um den Bruch des rechten Schlüsselbeins zu fixieren. Dabei vertraute der Sieger von Estoril auf das gleiche Ärzteteam, das ihm am 6. April die Platte aus dem linken Schlüsselbein entfernt hatte. Die beiden Ärzte Joaquim Casanas und Cesar Garcia-Madrid nahmen damals den Eingriff vor, um Druck von einer Arterie zu nehmen. Das hatte in den ersten Saisonrennen für Taubheit im linken Arm gesorgt.

Von dieser Operation hatte sich Pedrosa mittlerweile erholt, doch der Sturz und der erneute Eingriff werfen seine WM-Hoffnungen wieder zurück. Nach einigen medizinischen Untersuchungen wird der 25-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen werden. Nächste Woche wird langsam mit der passiven Rehabilitation begonnen. Ob Pedrosa bei seinem Heimrennen in Barcelona, das vom 3. bis 5. Juni stattfindet, teilnehmen kann ist derzeit ungewiss.

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