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Toni Elias hat weiter das Vertrauen seines Teams LCR © LCR

Moto2-Champion Toni Elias hat in der MotoGP einen schweren Stand, doch sein Teamchef Lucio Cecchinello plant im Moment nicht, ihn rauszuwerfen

Toni Elias hätte sich sein Comeback in der MotoGP sicher anders vorgestellt. Nach dem Titelgewinn in der neuen Moto2 ist er in dieser Saison in die Königsklasse zurückgekehrt. Doch der 28-jährige Spanier, einziger Pilot des Honda-Satellitenteams LCR, fährt meistens hinterher. Drei der bisher vier Qualifikationen beendete er als Letzter, als bestes Rennergebnis sprang bisher nur der neunte Platz in Jerez heraus. Beim Auftakt in Katar schied er aus, in Estoril und Le Mans wurde er jeweils Elfter.

Elias will und muss sich steigern, aber um seinen Platz bei LCR fürchten muss er momentan noch nicht. Das stellt Teamchef Lucio Cecchinello gegenüber 'Motor Cycle News' klar. "Wir planen im Moment nicht, den Fahrer auszutauschen. Denn das wäre gegenüber Toni nicht fair", sagt der Italiener. Das Team müsse Elias mehr Zeit geben, schließlich sei das Niveau in der MotoGP sehr hoch. Zudem wisse er auch nicht, wen er statt des Spaniers verpflichten solle: "Welcher Fahrer kann mir ein Top-10-Ergebnis garantieren?"

Am besten sei es, wenn das Team nun Ruhe bewahre, konzentriert bleibe und versuche, das Motorrad an Elias' Wünsche anzupassen, so Cecchinello: "Wir müssen nach kleinen Verbesserungen suchen. Wir sind sehr realistisch. Was die Ergebnisse angeht, ist unser Ziel, in den Top 10 zu bleiben."

Man habe bereits die richtige Richtung eingeschlagen, berichtet der LCR-Teamchef. Wenn man diesem Weg weiter folge, dann könne man in zwei oder drei Rennen näher an die Top 10 herankommen: "Toni hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er auf dem richtigen Bike sehr, sehr gute Leistungen bringen kann."

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