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Casey Stoner und Andrea Dovizioso: In Barcelona die einzigen HRC-Piloten © Honda

Das Honda-Werksteam tritt in Barcelona ohne Dani Pedrosa an - Stoner und Dovizioso wollen es richten - Präsentation der Moto3-Maschine am Donnerstag

Die beiden Honda-Werkspiloten Casey Stoner und Andrea Dovizioso treten die Reise zum fünften MotoGP-Rennen des Jahres nach Barcelona ohne ihren Teamkollegen Dani Pedrosa an. Der Spanier muss aufgrund seines noch nicht wieder vollständig verheilten rechten Schlüsselbeins auf einen Start am kommenden Wochenende bei seinem Heimspiel verzichten.

Ungeachtet dessen sind Stoner und Dovizioso nach ihrem Doppelsieg beim vorangegangenen Rennen in Le Mans voll motiviert, auch auf dem Circuit de Catalunya ihr Bestes zu geben - nicht zuletzt für den verletzten Kollegen.

"Nach dem tollen Wochenende in Le Mans freue ich mich nun auf Barcelona", sagt Stoner, der aktuelle Tabellenzweite der MotoGP-Gesamtwertung hinter Weltmeister und Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo. "Der Kurs war seinerzeit einer der ersten, auf denen ich überhaupt gefahren bin. Ich bin dort immer gut zurechtgekommen", so der Australier, der im Jahr 2007 auf Ducati in Barcelona den Sieg holte.

In der Vergangenheit hatte der verletzte Pedrosa wiederholt bewiesen, dass die Honda RC212V auf dem Circuit de Catalunya nahezu jederzeit für Spitzenplatzierungen gut ist. Der Sieg des Spaniers im Jahr 2008 ist den katalanischen Fans noch in bester Erinnerung. Ähnliches plant Stoner in diesem Jahr seinerseits. "Hoffentlich finden wir direkt zu Beginn des Wochenendes ein gutes Setup, das es uns erlaubt, ein paar Punkte aufzuholen. Es ist eine Schande, dass Dani bei seinem Heimrennen nicht dabei sein kann. Ich wünsche ihm eine schnelle Rückkehr an die Strecke", versichert Stoner.

Stoner und Dovizioso in Gedanken bei Pedrosa

Dovizioso, der an diesem Wochenende Stoners einziger Teamkollege auf einer HRC-Maschine ist, zählt den Circuit de Catalunya ebenfalls zu seinen Lieblingsstrecken. "Ich fahre dort sehr gern. Der Kurs kommt meinem Fahrstil sehr entgegen und liegt auch der Honda RC212V nachweislich sehr gut", bekräftigt der Italiener.

Ein gutes Setup vorausgesetzt, könne man auf dem schnellen Kurs einen guten Rhythmus finden, was eine Runde zu einer sehr erfreulichen Angelegenheit macht, wie Dovizioso ausführt. Genau wie Stoner schätzt auch der Italiener die Begeisterungsfähigkeit der Spanier für den Motorradsport. "Die Atmosphäre in Barcelona ist jedes Jahr ganz fantastisch", sagt er und ergänzt: "Für Dani tut es mir sehr leid. Ich kann nur hoffen, dass seine Genesung schnell voranschreiten wird."

Den Auftakt des Barcelona-Wochenendes für Honda markiert am Donnerstag die Präsentation der neuen NSF250R und damit jenes Viertakters, der ab der kommenden Saison in der neu geschaffenen Moto3-Klasse an den Start gehen wird. Die NSF250R löst damit die über Jahre in der 125er-Klasse erfolgreichen Zweitaktmaschinen ab.

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