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Honda-Pilot Casey Stoner war im Trockenen der schnellste Pilot © Honda

Honda-Pilot Casey Stoner ist zum Auftakt in Barcelona der Schnellste - Gegen Halbzeit des ersten Freien Trainings setzte Regen ein

Das erste Freie Training der MotoGP begann in Barcelona bei perfekten Bedingungen. Gegen Halbzeit fing es jedoch leicht zu regnen an. Es tröpfelte aber nur, weshalb die Fahrer weiter munter ihre Runden drehten. In den letzten zehn Minuten begann es dann richtig stark zu regnen. Die Zeiten wurden deshalb nicht mehr verbessert. Honda-Pilot Casey Stoner hatte im Trockenen die Bestzeit von 1:43.918 Minuten aufgestellt. Marco Simoncelli folgte mit 0,486 Sekunden Abstand auf dem zweiten Platz.

Das Yamaha-Werksteam präsentierte sich geschlossen in der Spitzengruppe. Weltmeister Jorge Lorenzo war in seiner schnellsten Runde im Trockenen um sieben Zehntelsekunden langsamer als Stoner und reihte sich an der dritten Stelle ein. Teamkollege Ben Spies meldete sich auf Platz vier. Die dritte Werks-Honda von Andrea Dovizioso reihte sich an der fünften Stelle ein. Der Italiener war einmal mehr langsamer als sein Teamkollege in Repsol-Farben.

Einen guten Auftakt hatte das Tech-3-Team. Routinier Colin Edwards fehlten auf Platz sechs acht Zehntel auf die Spitze. Sein Teamkollege Cal Crutchlow ist zum ersten Mal auf dem Circuit de Catalunya unterwegs und musste einmal mehr die Strecke lernen. Mit Rang sieben stellte der Rookie wieder sein Talent unter Beweis. Er war nur um 0,038 Sekunden langsamer als Edwards.

Unter den ersten sieben Piloten waren damit nur Honda- und Yamaha-Fahrer zu finden. Die erste Ducati tauchte auf Rang acht auf. Nicky Hayden war knapp schneller als sein Teamkollege Valentino Rossi, der Neunter wurde. 1,4 Sekunden fehlten dem neunfachen Weltmeister auf Stoner. Hiroshi Aoyoama komplettierte die Top 10 mit der Vorjahres-Honda im Team Gresini. Hinter dem Japaner wurde die Lücke bereits größer.

Das Pramac-Ducati-Duo folgte auf den Plätzen elf und zwölf. Der Franzose Randy de Puniet war schneller als Routinier Loris Capirossi, der im Jahr 2003 den ersten Sieg für Ducati in Barcelona erringen konnte. Einen leichten Aufwärtstrend zeigte Toni Elias mit Rang 13. Der Moto2-Champion ist in Spanien erstmals mit der 2011er-Honda unterwegs. Zudem hat seine LCR-Maschine eine neue Lackierung.

Alvaro Bautista fühlt sich nach seinem Oberschenkenkelbruch beim Auftakt in Katar wieder gut, doch als 14. lag der Suzuki-Pilot weit zurück. Die beiden Ducati-Piloten Karel Abraham und Hector Barbera landeten auf den letzten beiden Plätzen. Dovizioso war der einzige Pilot, der ein paar Runden mit Regenreifen drehte.

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