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Honda-Pilot Marco Simoncelli war auch bei feuchten Bedingungen schnell © Gresini

Polesetter Marco Simoncelli ist auch im nassen Aufwärmtraining auf dem Circuit de Catalunya Schnellster - Valentino Rossi auf Platz zwei

Nächtlicher Regen hatte die Piste in Barcelona unter Wasser gesetzt. Nachdem die kleinen Klassen nocht mit sehr rutschigen Bedingungen zu kämpfen hatten, trocknete der Kurs für die MotoGP zusehends ab. Trotzdem wählten alle Piloten Regenreifen. Bridgestone stellte erstmals in dieser Saison die harte Mischung der profilierten Pneus zur Verfügung. Die schnellste Zeit fuhr Marco Simoncelli, der am Nachmittag erstmals in seiner MotoGP-Karriere von der Pole-Position starten wird.

Der Italiener umrundete den Circuit de Catalunya in 1:55.292 Minuten. Eine starke Leistung zeigte Valentino Rossi. In den letzten Momenten war der neunfache Weltmeister mit schnellen Zwischenzeiten unterwegs, reihte sich auf der Linie dann mit einer Zehntelsekunde Rückstand auf Platz zwei ein. Sein Teamkollege Nicky Hayden war eine halbe Sekunde langsamer, stellte seine Maschine aber noch auf Platz drei. Bereits in Jerez wurde deutlich, dass die Ducati Desmosedici bei nassen Bedingungen gut funktioniert.

Andrea Dovizioso reihte sich mit der zweiten Werks-Honda auf Platz vier ein. Bester Yamaha-Pilot war Rookie Cal Crutchlow. Die Tech-3-Mannschaft ist nach dem Sturz von Colin Edwards nur noch mit einer Maschine vertreten. Casey Stoner (Honda), der abgesehen vom Qualifying alle anderen Trainings beherrscht hat, wurde Sechster. 0,8 Sekunden fehlten dem Australier auf Simoncelli.

Suzuki-Speerspitze Alvaro Bautista schob sich mit einer guten Runde auf den siebten Platz. Ben Spies (Yamaha) wurde vor zwei weiteren Ducatis Achter. Randy de Puniet reihte sich an Position neun ein, Lokalmatador Hector Barbera auf zehn. Toni Elias kam mit dem neuen Material von Honda auch bei feuchten Bedingungen gut klar und fuhr die elftschnellste Zeit.

Rookie Karel Abraham (Ducati) hatte sich im Qualifying die linke Hand verletzt und mühte sich mit Schmerzen zu Rang zwölf, knapp vor Routinier Loris Capirossi (Ducati). Weltmeister Jorge Lorenzo ließ es ruhig angehen und landete nur auf dem 14. und vorletzten Platz. Schlusslicht war Gresini-Honda-Pilot Hiroshi Aoyama.

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