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Casey Stoner möchte Jorge Lorenzo in Silverstone die WM-Führung abnehmen © Bridgestone

Casey Stoner schiebt vor dem Grand Prix von Großbritannien Jorge Lorenzo die Favoritenrolle zu - Andrea Dovizioso mag Silverstone

Während Dani Pedrosa auch beim kommenden MotoGP-Rennen in Silverstone verletzungsbedingt fehlen wird, bereiten sich die beiden anderen Honda-Werkfahrer, Casey Stoner und Andrea Dovizioso, in gewohnter Manier auf den Grand Prix von Großbritannien vor. Vor allem Stoner, der von den fünf bisherigen Rennen in dieser Saison drei gewinnen konnte, rechnet sich in der "Heimat des britischen Motorsports" gute Chancen aus.

"Nach ein paar großartigen Rennen freuen wir uns darauf, nach Silverstone zu fahren", erklärt der Australier. "Im vergangenen Jahr ist es für uns nicht so gut gelaufen. Ein verunglückter Start verhinderte ein besseres Rennen. Dieses Jahr mit der Honda können wir, so wie die Dinge laufen, auf eine gute Leistung hoffen, so lange alles glatt geht."

Durch seinen Sieg in Barcelona ist Stoner bis auf sieben Zähler an WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo herangerückt. Deshalb müssen er und sein Team konzentriert bleiben und die unmittelbaren Gegner in Silverstone genau im Blick behalten. "Wir wissen, dass unser momentan größer Meisterschaftsgegner, Jorge, dort extrem schnell ist", meint der Honda-Pilot, der es zudem bedauert, dass sein Teamkollege Pedrosa in England nicht antreten wird.

Wie Stoner reißt auch Dovizioso hoch motiviert nach Großbritannien. "Ich habe in Donington mein ersten MotoGP-Rennen gewonnen und wurde im vergangenen Jahr in Silverstone Zweiter", erinnert sich der Italiener. "Ich mag Silverstone, denn es ist eine gute Strecke für uns. Jetzt, wo sie in den Abschnitten, in denen es mehrere Bodenwellen gab, neu asphaltiert wurde, sollte sie sogar noch besser sein."

Dovizioso hat sich für das Rennen am Sonntag einen Platz auf dem Siegertreppchen zum Ziel gesetzt. Um das zu erreichen, muss sich der WM-Dritte im Vergleich zum vergangenen Rennwochenende steigern. "In Bezug auf die Rennpace haben wir in Katalonien im Vergleich zu Le Mans einen Schritt nach vorne gemacht. Doch in Katalonien war ich Vierter, da ich das Potenzial des Motorrads nicht voll ausnutzen konnte", gibt Dovizioso zu.

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