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Valentino Rossi ist im nassen Warmup die schnellste Runde gefahren © Bridgestone

Im Aufwärmtraining in Assen fing es stark an zu regnen und die Zeiten hatten keine Aussagekraft - Die Bestzeit markiert Ducati-Star Valentino Rossi

Das Wetter verschlechterte sich in Assen am Vormittag. Die kleinen Klassen konnten noch unter trockenen Bedingungen fahren, doch pünktlich zu Beginn des MotoGP-Warmups öffnete der Himmel seine Schleusen. Nach ein, zwei Besichtigungsrunden mit Slicks kamen die Piloten an die Box. Dort wurde das zweite Motorrad mit Regenabstimmung und Regenreifen vorbereitet. Die Piste war rutschig, aber nicht komplett nass. Die Streckentemperatur von 15 Grad tat ihres zu den schwierigen Bedingungen bei.

Manche Piloten fuhren mit Slicks, andere mit Regenreifen. Einige Piloten fuhren überhaupt nicht hinaus. Die Zeiten waren deshalb bedeutungslos. Gegen Ende der 20 Minuten fing es etwas stärker zu regnen an. Die Bestzeit markierte Valentino Rossi mit der neuen Ducati GP11.1 in 1:41.362 Minuten. Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha) war als Zweiter bereits vier Sekunden langsamer. Sein Teamkollege Ben Spies schob sich auf Rang drei.

Hicky Hayden auf der zweiten Ducati war bereits acht Sekunden langsamer als sein Teamkollege und reihte sich auf Platz vier ein. Andrea Dovizioso (Honda) verbesserte sich am Ende mit Regenreifen noch auf die fünfte Position. Hiroshi Aoyama, der an diesem Wochenende Dani Pedosa auf der Werks-Honda vertritt, folgte als Sechster. Moto2-Weltmeister Toni Elias (LCR-Honda) war auf Platz sieben der letzte Pilot, der innerhalb von zehn Sekunden zu Rossi lag.

Hector Barbera (Aspar-Ducati) klassierte sich als Achter, gefolgt von Suzuki-Speerspitze Alvaro Bautista, Kousuke Akiyoshi (Gresini-Honda) und Rookie Karel Abraham (Ducati). Cal Crutchlow wünschte sich ein Regenrennen, da im Nassen die Belastung auf seine angeschlagene Schulter geringer ist. Den Tag begann der britische Tech-3-Pilot mit zwei langsamen Aufwärmrunden.

Polesetter Marco Simoncelli (Gresini-Honda) fuhr keine schnelle Runde und reihte sich mit zwei Minuten Rückstand als 13. ein. Honda-Werksfahrer Casey Stoner rollte nur langsam herum wund wurde 14. Randy de Puniet (Pramac-Ducati) und Colin Edwards (Tech-3-Yamaha) drehten überhaupt keine gezeitete Runde. Pramac-Pilot Loris Capirossi muss nach seinem Qualifyingsturz auf das Rennen verzichten.

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