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Andrea Dovizioso hatte sich vor heimischem Publikum an die Spitze gesetzt © Honda

Regen sorgt im zweiten Freien Training in Mugello für wenig Fahrbetrieb - Andrea Dovizioso fährt eine unbedeutende Bestzeit, während die Favoriten an der Box bleiben

Das Wetter spielte im zweiten Freien Training in Mugello eine große Rolle. Es regnete leicht, aber durch die Asphalttemperatur von 30 Grad trocknete die Strecke gleichzeitig wieder auf. Es war nicht trocken, aber auch nicht nass. Deshalb drehten nur eine handvoll Piloten ihre Runden, die Mehrheit der Fahrer wartete in der Box auf entweder richtig nasse, oder trockene Bedingungen.

Nur vier Piloten, die in dieser Saison große Probleme hatten, drehten kontinuierlich Runden. In den letzten zehn Minuten wurden Slicks aufgezogen und einige weitere Fahrer gingen noch auf die Strecke. Auch Valentino Rossi stieg auf seine Ducati und bekam Applaus von seinen Fans. Die schnellsten Zeiten fuhr Andrea Dovizioso. Der Honda-Pilot sicherte sich vor heimischem Publikum auch die Bestzeit in 1:49.272 Minuten. Auf Platz zwei reihte sich Toni Elias mit seiner LCR-Honda ein. Sein Rückstand betrug bereits über zwei Sekunden. Die Zeiten waren bedeutungslos.

Rossi hatte am Vormittag Defekte an beiden Maschinen. Beim Einsatzmotorrad gab es ein Problem mit der Elektronik, während es bei der Ersatz-Ducati zu Schwierigkeiten mit der Verkabelung kam. In beiden Fällen rollte die Desmosedici aus. Der Italiener fuhr am Ende noch ein paar Runden und reihte sich als Dritter ein. Suzuki-Pilot Alvaro Bautista wurde Vierter, gefolgt von Randy de Puniet (Pramac-Ducati). Der Franzose war mit 13 Umläufen der fleißigste Pilot.

Rookie Karel Abraham fuhr mit seiner Cardion-Ducati eine gezeitete Runde, die den Tschechen an die sechste Position brachte. Aspar-Pilot Hector Barbera war der Erste mit Slicks auf der Strecke und fuhr auch schnelle Zeiten. Am Ende klassierte sich der Spanier als Siebter. Rookie Cal Crutchlow lernte die Strecke am Vormittag kennen, blieb im zweiten Training allerdings auch die meiste Zeit an der Box und fuhr am Ende nur für eine "fliegende" Runde hinaus. Damit landete der Tech-3-Pilot auf Rang acht.

Nicky Hayden (Ducati) besichtigte die Strecke ebenfalls in den letzten Minuten und wurde Neunter. Mit einem Rückstand von 17 Sekunden war die Zeit bedeutungslos. Hinter dem US-Amerikaner reihten sich Hiroshi Aoyama (Gresini-Honda), Colin Edwards (Tech 3) und Ben Spies (Yamaha) ein. All diese Piloten rückten nur ganz am Schluss aus.

Vier Piloten blieben komplett an der Box: Jorge Lorenzo (Yamaha), Marco Simoncelli (Gresini-Honda) und Casey Stoner (Honda) beobachteten das spärliche Geschehen auf der Strecke und unterhielten sich mit den Mechanikern, den Fotographen und Journalisten in der Boxengasse. Dani Pedrosa verzichtete ebenfalls, weil der Honda-Pilot bei seinem Comeback nach dem Schlüsselbeinbruch bei den rutschigen Bedingungen nichts riskieren wollte.

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