vergrößernverkleinern
Casey Stoner fand beim Test kleine Verbesserungen an seiner Honda © Honda

Casey Stoner drehte nach einem Ausrutscher am Vormittag die schnellste Runde beim Testtag in Mugello - Kleine Verbesserungen wurden an der Honda erzielt

Honda-Pilot Casey Stoner drückte dem Mugello-Test am Tag nach dem Grand Prix seinen Stempel auf. Der Australier war am Morgen der erste Fahrer auf der Strecke. Ein kleiner Ausrutscher konnte den WM-Führenden nicht stoppen. Anschließend drehte er in 1:47.326 Minuten die Bestzeit. Damit war er knapp sieben Zehntelsekunden schneller als bei seiner Pole-Positon-Runde am vergangenen Samstag.

Neben einer neuen Hinterradschwinge testete Stoner einen neuen Vorderreifen von Bridgestone und feilte an der Elektronik. "Die Strecke war am Vormittag etwas rutschig und ich hatte einen kleinen Ausrutscher in Kurve eins. Es war nicht dramatisch. Ich habe die Linie verpasst und konnte das Motorrad mit dem Ellbogen nicht mehr aufrichten", so der Australier. "Wir hatten einige Dinge zu testen."

"Bridgestone brachte einen neuen Hinterreifen mit, der nicht so anders zu den normalen Reifen ist. Die Mischung ist gleich, aber sie versuchen eine andere Konstruktion. Das Gefühl ist bei harten Bremsmanövern etwas weicher. Es ist schwierig zu sagen, ob das besser oder schlechter ist. Das ist ein Reifen für das nächste Jahr, denn die 1.000er werden wir etwas anders fahren."

"Wir probierten auch eine neue Hinterradschwinge, die ein positives Feedback gegeben hat. Wir fanden mehr Traktion und etwas mehr Grip. Ich muss das Motorrad nicht so sehr aufrichten, was uns auf Strecken wie dem Sachsenring helfen könnte. Dort verbringt man viel Zeit auf der Reifenflanke. Generell haben wir nicht soviel getestet. Das Motorrad war sehr ähnlich zu unserer Rennabstimmung. Wir haben eine Kleinigkeit an der hinteren Aufhängung probiert, die ebenfalls ein kleiner Fortschritt war."

Der positive Tag machte die Enttäuschung vom Rennsonntag, als Stoner nach langer Führung Dritter wurde, wett. "Ich bin zu Rennbeginn so ein hohes Tempo gefahren, weil der Reifen zu nahe am optimalen Druck war. In den ersten Runden ist das perfekt, aber dann steigt der Druck und der Reifen ist nicht mehr im Arbeitsfenster. Ich verlor Grip. Heute waren die Reifen perfekt. Ich bin 26 Runden mit einem Satz gefahren. Zu Beginn war der Druck viel niedriger. Wir haben die falsche Entscheidung am Sonntag getroffen."

Der nächste Test findet am 15. August am Tag nach dem Rennen in Brünn statt. Dort wird Honda auch die neue 1.000er im Gepäck haben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel