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Routinier Loris Capirossi arbeitet an seinem Comeback für den Sachsenring © Pramac

Loris Capirossi will bereits auf dem Sachsenring wieder im Sattel seiner Pramac-Ducati sitzen - Selbst wenn der Italiener nicht zu 100 Prozent fit ist, wird er fahren

Routinier Loris Capirossi plant für den Sachsenring sein Comeback. In Assen hatte sich der Italiener bei einem Sturz zwei Rippen gebrochen und die Schulter ausgekugelt. Deshalb musste er den Grand Prix der Niederlande und am vergangenen Wochenende in Mugello passen. Noch in Italien wurde angenommen, dass "Capirex" auch auf dem Sachsenring und in Laguna Seca nicht fahren kann.

Als Ersatz wurde Sylvain Guintoi nominiert, der bereits 2008 für Pramac-Ducati gefahren ist. Am Montag nach dem Mugello-Rennen fand ein Test statt. Guintoli gewöhnte sich dabei wieder an die MotoGP-Maschine, blieb aber von den Zeiten her blass. Bis zu fünf Sekunden fehlten auf die Spitze. Das Pramac-Team hat nun eine Mitteilung veröffentlicht, wonach Capirossi auf dem Sachsenring wieder fahren wird, auch wenn er nicht zu 100 Prozent fit wäre.

"Ich fühle mich besser, aber meine körperliche Verfassung ist immer noch nicht akzeptabel", sagt Capirossi. "Ich mache täglich Physiotherapie im Krankenhaus IM2S in Monaco. Ich habe bereits zwei Rennen verpasst. Mugello war der wichtigste Grand Prix für mich. Ich möchte so schnell wie möglich wieder fahren." Bereits am 17. Juli findet das MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring statt.

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