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In Mugello hatte Casey Stoner gegenüber Andrea Dovizioso das Nachsehen © Honda

Alle drei Honda-Werksfahrer rechnen sich beim Grand Prix von Deutschland gute Chancen aus - Dani Pedrosa hat fleißig trainiert

Am kommenden Wochenende steht auf dem Sachsenring das letzte Rennen der ersten Saisonhälfte auf dem Programm. In allen drei Weltmeisterschaftswertungen führt derzeit Honda, wobei Casey Stoners Vorsprung in der Fahrer-WM beim vergangenen Grand Prix in Mugello auf 19 Zähler schrumpfte. Dennoch geht der Australier als einer der Topfavoriten in das Rennwochenende in Deutschland.

"Ich freue mich darauf, an den Sachsenring zu reisen", sagt Stoner. "Das ist eine Strecke, auf dem ich in denen vergangenen Jahren gute Ergebnisse erzielt habe. Der Kurs ist sehr eng und technisch, weshalb er einen anderen Fahrstil fordert. Wir müssen außerdem das Motorrad anders abstimmen."

Aufgrund der vielen lang gezogenen Linkskurven werden die Reifen vor allem auf der linken Flanke stark beansprucht. "Es ist mit viel Arbeit verbunden, eine gute Abstimmung zu finden, um im Rennen eine gute Pace zu haben", weiß Stoner. "Ich genieße dieses Renne wirklich, die Atmosphäre ist toll und die Landschaft ist schön. Wir sind dort immer sehr schnell gewesen und ich bin mir sicher, dass wir mit der Honda konkurrenzfähig sein können."

Andrea Dovizioso besiegte in Mugello seinen Teamkollegen Stoner und kümmerte sich im anschließenden Test um die Feinabstimmung der neuen Hinterradschwinge. "Wir hatten ein gutes Feedback, weshalb wir mit einer guten Basis nach Deutschland reisen. Wir werden die neue Schwinge verwenden, denn das Gefühl damit war positiv, und die Rundenzeiten kamen ganz von selbst", erklärt der Italiener.

Dani Pedrosa arbeitete nach seinem Comeback in Italien an seiner Fitness. "Das Rennen in Mugello war gut, denn ich habe nach einer langen Pause ohne Rennen gesehen, dass ich die Fähigkeit nicht verloren habe, schnell zu fahren", sagt der verletzungsgeplagte Spanier. "Auf dem Sachsenring habe ich immer gute Rennen gehabt. Es ist gut, auf eine Strecke zu kommen, die fast nur Linkskurven hat, denn das sollte mir entgegenkommen."

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