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Dani Pedrosa hat sich mit dem Sieg auf den fünften WM-Platz verbessert © Bridgestone

Im zweiten Rennen nach der Verletzungspause hat Dani Pedrosa zugeschlagen - Der Honda-Pilot freut sich ungemein über den Sieg auf dem Sachsenring

Honda-Pilot Dani Pedrosa hat gleich das zweite Rennen nach seiner langen Verletzungspause gewonnen. Die Streckencharakteristik des Sachsenringes kam dabei dem Spanier entgegen, denn in den vielen Linkskurven wurde seine immer noch nicht ganz ausgeheilte rechte Schulter weniger belastet. In einem engen Dreikampf mit den beiden WM-Anwärtern Casey Stoner (Honda) und Jorge Lorenzo (Yamaha) setzte sich schließlich Pedrosa durch und feierte seinen zweiten Saisonsieg nach Estoril.

"Es ist ein tolles Gefühl. Es ist komisch, dass ich schon wieder gewonnen habe. Ich wusste, dass ich auf dieser Strecke weniger leide als in Mugello. Bereits im Training war der zweite Platz unglaublich", freut sich der 25-Jährige. "Im Rennen hatte ich zu Beginn ein komisches Gefühl, wie noch nie zuvor. Ich machte mir aber keine Sorgen. Meine WM-Chancen sind zwar nicht komplett weg, aber es wird sehr schwierig. Ich machte mir deshalb keine Sorgen und ließ einfach die Runden verstreichen."

"Gegen Rennmitte hatte ich das Gefühl, dass mein Motorrad etwas besser arbeitet. Darum habe ich mich entschieden, mehr anzugreifen. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. In Laguna wird es vielleicht härter für mich. Ich bedanke mich bei meinen Ärzten, meiner Familie und meinen Fans, weil sie wissen, wie hart die Zeit war. Ich möchte den Moment und die nächsten Rennen genießen."

Vor einigen Wochen war die Stimmung bei Pedrosa noch gedrückt. "Wegen der Verletzung fühlte ich mich schwach. Mein Körper fühlte sich nicht gut, ich war die ganze Zeit müde. Ich habe Vitamine genommen und fühle mich jetzt besser. Das war vermutlich wegen der beiden Operationen. Hoffentlich werde ich für die nächsten Rennen stärker und bekomme ein besseres Gefühl für das Motorrad."

Bereits am kommenden Wochenende geht es auf der Berg- und Talbahn in Laguna Seca weiter. Dort gibt es keine lange Gerade auf der man sich ausruhen könnte. Dazu kommen noch zwei Transatlantikflüge. "Laguna wird nicht leicht", blickt Pedrosa voraus. "Es gibt dort viele Richtungswechsel, es geht bergauf und bergab. Es ist ein anderes Rennen und eine gute Strecke. Ich will es genießen."

Ist die Leistungssteigerung seit Mugello einzig auf die Streckencharakteristik des Sachsenrings zurückzuführen? "Prinzipiell bin ich mit der gleichen Abstimmung gefahren. Wir hatten mit dem Grip zu kämpfen und sind deshalb mit der neuen Hinterradschwinge gefahren, die mehr Haftung bietet, wenn man auf der Reifenflanke fährt. Im Warmup ist uns ein weiterer Schritt gelungen. Wir haben in den Trainings gut gearbeitet."

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