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Viel Arbeit: Nicky Hayden will mit Ducati den Abstand zur Spitze verkleinern © Ducati

Nicky Hayden probiert in Laguna Seca erstmals die Desmosedici GP11.1 aus: "Wir haben viel Arbeit vor uns, wenn wir am Sonntag Spaß haben wollen"

Ducati lässt nichts unversucht, um möglichst noch im Laufe dieser Saison den Anschluss an die Spitze wieder herzustellen. Nach dem enttäuschenden Rennen auf dem Sachsenring, als die beiden Werkspiloten Nicky Hayden und Valentino Rossi wenige Meter vor dem Ziel von Suzuki-Fahrer Alvaro Bautista überholt und auf die Plätze acht und neun verwiesen wurden, haben die Italiener zwei verschiedene Versionen ihres MotoGP-Motorrads nach Laguna Seca gebracht.

Sowohl Rossi als auch Hayden werden zumindest im Laufe der Freien Trainings die etwas neuere Desmosedici GP11.1 ausprobieren, um sie mit dem bisherigen Modell GP11 zu vergleichen. "Ich habe eines der neuen Motorräder, von daher Danke an Ducati, dass sie mir das zur Verfügung stellen", sagt Hayden. "Ich werde damit definitiv ein paar Runden drehen und dann sehen wir, was ich darüber denke."

Die GP11.1 verfüge über großes Potenzial und sei in einigen Bereichen besser als ihre Vorgängerin. "Aber wir sind ja nicht hier, um zu testen. Das ist ein Rennen, darum wollen wir uns nicht von irgendwelchen Dingen beirren lassen. Wir wollen uns für Sonntag in die beste Ausgangsposition bringen, um das bestmögliche Resultat zu holen. Hoffentlich kann ich dann am Sonntag einen besseren Kampf liefern, als es mir bisher in diesem Jahr immer möglich war", meint der Weltmeister von 2006.

"Es ist gerade kein leichter Moment für uns, aber bei Ducati arbeitet jeder wirklich hart und ich habe mein Team voll hinter mir", erklärt Hayden, der nicht davon ausgeht, bei seinem Heimrennen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu genießen. "Dein Heim-Grand-Prix ist etwas Besonderes, aber er macht dich nicht wirklich schneller. Ich mag Laguna Seca, aber das tun einige andere auch. Es gibt auch andere Strecken, die ich mag."

Auf den US-Amerikaner wartet ab Freitag jede Menge Arbeit, denn zunächst stehen die Vergleichstests zwischen den unterschiedlichen Motorrädern an. "Wir werden uns am Freitagmorgen an die Arbeit machen. Das Problem besteht darin, dass der Abstand zur Spitze in diesem Jahr so groß ist. Das schmerzt am meisten. Wir haben viel Arbeit vor uns, wenn wir am Sonntag Spaß haben wollen", weiß Hayden.

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