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Jorge Lorenzo gab am Freitagnachmittag eindeutig das Tempo vor © Yamaha

Jorge Lorenzo freut sich über seinen guten Start ins Laguna-Seca-Wochenende - Ben Spies weiß genau, was er am Samstag verbessern möchte

Nachdem er im ersten Freien Training noch knapp von Casey Stoner und Dani Pedrosa geschlagen wurde, stellte Jorge Lorenzo im zweiten Freien Training zum Grand Prix der USA frühzeitig klar, wen es an diesem Wochenende zu schlagen gilt. Der Weltmeister fuhr konstant schnelle Rundenzeiten, wobei seine beste (1:22.056 Minuten) auch gleichzeitig die beste Rundenzeit des gesamten Freitags darstellte.

Lorenzo gelang dabei das Kunststück, in keiner der vier einzelnen Streckenabschnitte die jeweilige Bestzeit gefahren zu haben. Trotzdem war auf eine gesamte Runde gesehen niemand schneller als der Vorjahressieger. "Ich bin sehr froh, hier in Laguna zu fahren, einer Strecke, die ich liebe. Heute ist es ziemlich gut gelaufen, das Bike fühlt sich okay an", sagte der Mallorquiner.

"Ich bin mit Platz eins zufrieden, aber wir müssen versuchen, das Motorrad am Kurveneingang zu verbessern, denn darin liegen ein paar Zehntel", weiß Lorenzo. "Außerdem wird mir das mehr Vertrauen beim Einlenken bescheren. Der Auftakt war nicht so schlecht. Wir werden versuchen, morgen schneller zu sein."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg war ebenfalls zufrieden. "Wir dachten aber, dass wir uns etwas mehr verbessern würden. Aber Erster ist Erster - und das ist die Hauptsache", meinte der Niederländer. "Jorge ist recht konstant gewesen und hat sich gut gefühlt. Aber wir haben bis morgen immer noch ein paar Dinge zu lösen."

Ben Spies konnte das Tempo seines Teamkollegen nicht ganz mitgehen. Der Texaner beendete den ersten Trainingstag in Kalifornien auf Platz fünf (1:22.615). "Der Tag war nicht so schlecht. Wir haben an vielen verschiedenen Abstimmungsvarianten gearbeitet. Wir haben noch nicht die perfekte gefunden, doch wir haben bis jetzt einen Kompromiss gefunden", sagte Spies.

"Wir haben einen ganz guten Plan in Bezug auf das, was wir morgen am Motorrad feinjustieren müssen", fuhr Spies fort. "Heute haben wir ein für das Vorderrad bisschen besseres Setup gefunden. Ich fühle mich gut und spüre, dass es das Motorrad in sich hat. Das kann man an Jorge sehen. Wir haben bislang bloß nicht das Maximum herausgeholt."

"Ben arbeitet immer noch an der Abstimmung und ist nicht ganz so zuversichtlich, wie er es gerne wäre", ergänzte Teamdirektor Massimo Meregalli. "Wir werden heute Abend arbeiten und morgen ein neues Setup bringen, um einen weiteren Fortschritt zu erzielen. Wir müssen bloß kleine Details ändern. Dann sind wir für das Rennen bereit."

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