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Valentino Rossi hat sich weiterhin für die Ducati GP11.1 entschieden © Ducati

Nicky Hayden absolvierte am ersten Trainingstag einen Vergleichstest zwischen der GP11 und der GP11.1 - Valentino Rossi hat sich für das neuen Modell entschieden

Im ersten Freien Training in Laguna Seca probierte Ducati die GP11 und die neue GP11.1 aus, nachdem Valentino Rossi zuletzt auf dem Sachsenring in Erwägung gezogen hatte, das neue Modell komplett fallen zu lassen. Nicky Hayden fuhr zuerst mit der GP11 auf die Strecke und stieg dann zum ersten Mal auf die GP11.1. Anschließend fuhr der US-Amerikaner einen Vergleichstest zwischen den beiden Modellen. Für Rossi waren ebenfalls zwei GP11 vorbereitet, doch der Italiener blieb bei seiner GP11.1 und wird das gesamte Wochenende mit dem neuen Modell zu fahren.

Auch Hayden fuhr am Nachmittag ausschließlich mit der GP11.1 und klassierte sich an der zehnten Stelle, 1,139 Sekunden hinter der Bestzeit von Jorge Lorenzo (Yamaha). Rossi wurde Elfter. Zusammen mit seinem langjährigen Technik-Guru Jeremy Burgess wurde die Entscheidung für die GP11.1 getroffen. An den vergangenen beiden Rennwochenenden fehlte der Australier in der Ducati-Box, weil er sich um seine kranke Frau gekümmert hat. "Ich werde weiter mit der GP11.1 fahren, denn in Gesprächen mit Jerry haben wir entschieden, dass es keine großen Leistungsunterschiede gibt", sagt Rossi.

"Vielleicht ist es besser, wenn wir uns komplett auf das neue Motorrad konzentrieren und versuchen das Potenzial zu verbessern. Nicky ist am Vormittag den Vergleichstest gefahren, und wie erwartet war das Gefühl ziemlich gleich", hat der Superstar zwischen den beiden Trainings gesagt. Am Ende des Tages fällt sein Fazit folgendermaßen aus: "Wir haben bei einem Motorrad mit der Sachsenring-Abstimmung begonnen. Die Gewichtsverteilung ist dabei signifikant anders. Das zweite Motorrad hatte eine Standardabstimmung."

"Ich bevorzuge das Bike von Deutschland. Wir müssen weiter daran arbeiten, das Motorrad auszubalancieren und den Grip am Hinterreifen zu verbessern. Hoffentlich kommen wir dann dem Tempo der Konkurrenz näher. Wir müssen schauen, dass wir besser sind als in den vergangenen Rennen. Wir müssen weiter vorne starten."

"Ich bin zufrieden, dass Bridgestone einige weiche Reifen geliefert hat. Sie haben bei den kühlen Temperaturen am Vormittag sehr gut funktioniert, obwohl ich mich mit der harten Mischung bei heißeren Temperaturen wohler gefühlt habe. Wenn die Rennbedingungen so sind, werde ich diese Reifen verwenden."

Hayden fuhr zum ersten Mal überhaupt mit der GP11.1. "Es ist schön in Laguna zu sein. Ich liebe die Strecke. Mit dem neuen Motorrad ist es gut losgegangen. Ich habe nicht lange gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt hatte, da ich ja bereits mit der GP12 gefahren bin, die sehr ähnlich ist", schildert der Lokalmatador. "Wir wollten sie evaluieren und sie hat definitiv Vorteile. Das Getriebe ist sehr nett. Ducati hat damit einen guten Job gemacht."

"Wir versuchen ständig andere Dinge, wie Stoßdämpfer und neue Einstellungen, aber man fährt nicht jeden Tag ein neues Getriebe, das wahrscheinlich alle in Zukunft haben werden. Wir versuchen herauszufinden, welches Motorrad uns für Sonntag die besten Chancen gibt." Die schnellste Ducati wurde im zweiten Training von Randy de Puniet (Pramac) gesteuert, der noch mit einer GP11 unterwegs ist. Der Franzose war weniger als eine Zehntelsekunde schneller als Hayden.

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