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LCR-Honda oder Kiefer-Honda? Stefan Bradl arbeitet an seinem MotoGP-Aufstieg © motorradrennen.com

Es zeichnet sich derzeit ab, dass Stefan Bradl im kommenden Jahr entweder auf einer Kiefer-Honda, oder bei LCR-Honda in der MotoGP fahren wird

Stefan Bradl wird aller Wahrscheinlichkeit nach im kommenden Jahr in der MotoGP antreten. Derzeit zeichnen sich zwei Szenarios ab. Entweder steigt der Deutsche mit seiner Kiefer-Mannschaft auf, oder er bekommt bei LCR-Honda eine zweite Maschine neben Andrea Dovizioso. Lucio Cecchinello würde im Idealfall mit diesen beiden Piloten in der kommenden Saison antreten. Zuerst muss aber geklärt werden, ob Kiefer die Klasse wechseln kann. Ursprünglich hatte sich die Mannschaft eine Deadline bis zum Sachsenring auferlegt, um die Finanzierung klarzustellen.

IRTA-Boss Mike Trimby hat aber bestätigt, dass sich Kiefer etwas mehr Zeit lassen wird. "Sie haben angefragt, dass diese Deadline verlängert wird. Nach dem Sachsenring hat uns Herr Kiefer geschrieben, dass sie noch etwas Zeit brauchen, weil sie optimistisch sind, dass sie einen Deal mit Viessmann machen können, um eine Honda zu leasen", wird Trimby von 'Motor Cycle News' zitiert.

"Sie versuchen etwas auf die Beine zu stellen und sind optimistisch, dass es mit Viessmann klappen könnte. Es gibt aber auch Geschichten, dass das Geld woanders hingehen könnte. Es wurde aber noch nichts fixiert." Sollte Kiefer nicht antreten, dann würden sie die Kaution für den Startplatz zurückbekommen. Trimby meint damit, dass das Geld woanders hingehen könnte, dass Bradl bei LCR in Viessmann-Farben auftreten könnte. Der Sponsor will aber weiterhin im Teamnamen vertreten sein.

Cecchinello arbeitet derzeit an drei möglichen Szenarien. Eines wäre mit Dovizioso und den bestehenden Sponsoren. Das zweite wäre Dovizioso mit den aktuellen Sponsoren und Bradl in Viessmann-Farben, beim dritten Szenario würden beide Piloten Viessmann repräsentieren. Entschieden ist aber noch nichts. In Brünn wird es weitere Treffen mit den Verantwortlichen und Bradl geben. Bis dahin soll auch feststehen, ob Kiefer die 5,5 Millionen Euro für den Wechsel in die Königsklasse aufbringen kann.

Tech-3-Yamaha ist derzeit keine realistische Option. Die Entscheidung wird zwischen LCR-Honda und Kiefer fallen.

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