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Randy de Puniet möchte bei einem der großen MotoGP-Hersteller bleiben © Pramac

Ein Wechsel in die Moto2 oder zu einem CRT in der MotoGP kommt für Randy de Puniet nicht in Frage - Dann schon lieber Urlaub oder Superbike-WM

Elf von 18 MotoGP-Rennen sind in dieser Saison bereits absolviert und die großen Werksteams arbeiten bereits mit Hochdruck an der Entwicklung ihrer nächstjährigen Maschinen. Während sich bei Yamaha, Honda und Ducati in Sachen Fahrerpaarung nicht viel ändern dürfte, ist bei den Kundenteams noch alles offen. Vor allem bei Pramac dürfte sich nach einer bislang äußerst frustrierenden Saison einiges ändern.

Loris Capirossi denkt seit Monaten laut über ein Karriereende nach. Unter gewissen Umständen kann sich der Routinier auch einen Wechsel in die Superbike-Weltmeisterschaft vorstellen, wo derzeit seine langjährigen Weggefährten Carlos Checa und Max Biaggi um den WM-Titel fahren. Capirossi hat zuletzt am Rande des Grand Prix von Tschechien durchblicken lassen, dass ihn ein siegfähiges Superbike durchaus reizen könnte.

Ganz ähnlich äußert sich nun auch Capirossis derzeitiger Teamkollege Randy de Puniet. Der Franzose wechselte im vergangenen Winter mit großen Hoffnungen von LCR-Honda zu Pramac-Ducati. Doch mit momentan nur 19 WM-Zählern ist de Puniet der am schlechtesten platzierte Stammfahrer in der Gesamwertung der "Königsklasse".

Sollte er in die Superbike-WM wechseln, dann nur, um an der Spitze zu fahren, stellt der 30-Jährige klar. Priorität habe aber auf jeden Fall ein Stammplatz in der MotoGP. "Ansonsten bleibe ich zuhause und warte darauf, als Ersatzfahrer verpflichtet zu werden. Aber es ist ganz klar, dass ich nicht für ein CRT oder in der Moto2 fahren werde", sagt de Puniet.

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