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Colin Edwards konnte sich noch nicht richtig von Tech-3-Yamaha verabschieden © Bridgestone

Anstatt sich in Valencia von Tech-3-Yamaha zu verabschieden, verbringt Colin Edwards die kommenden Wochen notgedrungen auf der heimischen Couch in Texas

Colin Edwards wird an diesem Wochenende nicht zum letzten Grand Prix der Saison nach Valencia reisen - auch nicht als Zuschauer. Der 37-jährige US-Amerikaner, der sich bei der Kollision mit Marco Simoncelli und Valentino Rossi in Malaysia schwer an der linken Schulter verletzte, wird die kommenden Wochen stattdessen zuhause in Texas verbringen, um sich von einer für Dienstag anberaumten Operation zu erholen. Bei dem Eingriff soll der linke Oberarmknochen in der Schulterpfanne fixiert werden.

Aus der geplanten Verabschiedung von seinem Tech-3-Team, für das Edwards in den vergangenen vier Jahren fuhr, wird also nichts. "Gäbe es irgendeine Möglichkeit, würde ich es tun. Aber momentan für 16 Stunden in einem Flugzeug zu sitzen - das wird einfach nicht passieren", sagt Edwards gegenüber 'sportrider.com'.

Der Texaner wird sein ehemaliges Team aller Voraussicht nach erst Anfang 2012 am Rande der MotoGP-Testfahrten in Sepang wiedersehen. Dort wird Edwards mit seiner neuen, noch zu formierenden Truppe dabei sein. Zwar steht bislang fest, dass der Routinier bei Forward Racing andockt und man auf eine von BMW angetriebene Suter-Maschine setzt. Viel mehr scheint aber noch ausgemacht zu sein.

Deshalb waren für das Valencia-Wochenende Gespräche zwischen Edwards und der Teamleitung geplant, um sich über die personelle Zusammensetzung der Mannschaft auszutauschen. "Wir hätten einen Crewchief bekommen und das ganze Team zusammenstellen sollen", erklärt Edwards. Dies sei nun etwas, bei dem er dem Team einfach vertrauen müsse. "Letztendlich ist es ihr Team, ich bin der Fahrer." Er habe aber eine Liste mit Namen, die er gutheiße. "Wenn einer davon mit uns zusammenarbeiten möchte, dann lasst uns loslegen."

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