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Machen Alvaro Bautista und Suzuki auch 2012 gemeinsame Sache in der MotoGP? © Suzuki

Während Suzuki eine MotoGP-Teilnahme für die kommende Saison noch nicht bestätigt hat, bereitet sich Alvaro Bautista auf das Saisonfinale vor

Im Verlauf seiner bisherigen Karriere hatte Alvaro Bautista gegenüber Marco Simoncelli häufig das Nachsehen. In der Saison 2007, das Premierenjahr des Spaniers in der 250er-Kategorie, war der heutige Suzuki-Pilot zwar auf Anhieb schneller als Simoncelli, der zu diesem Zeitpunkt bereits eine Saison in der Viertelliterklasse hinter sich hatte. Doch ab 2008, Simoncellis WM-Jahr bei den 250ern, setzte sich der Italiener in den zahlreichen Zweikämpfen häufig gegen Bautista durch.

Unmittelbar vor Simoncellis tödlichem Unfall beim Grand Prix von Malaysia lag Bautista direkt hinter seinem ewigen Rivalen. Als Simoncelli die Kontrolle über seine Maschine verlor und ausgangs Kurve elf stark nach rechts zog, konnte Bautista glücklicherweise noch ausweichen. Die Wege der beiden Ex-Weltmeister kreuzten sich zum letzten Mal.

Am kommenden Wochenende findet in Valencia der letzte Grand Prix dieser Saison statt. Bautista hat sich nicht zuletzt aufgrund des tragischen Todes seines langjährigen Konkurrenten eine Menge vorgenommen. "Mein Ziel ist es, bis zum Maximum zu kämpfen, das Rennen mit einem guten Ergebnis zu beenden, und es Marco zu widmen. Wir hatten so viele große Kämpfe miteinander - ich werde diese Erinnerungen in Valencia positiv nutzen", sagt der Suzuki-Fahrer.

Für Bautista und das Suzuki-Team geht es in Spanien auch um die unmittelbare sportliche Zukunft. Noch ist nicht hundertprozentig klar, unter welchen Umständen der japanische Hersteller der MotoGP erhalten bleibt. "Ich bin bereit für das letzte Rennen", sagt Bautista. "Der Umstand, dass es in einem Heimatland ist, macht daraus immer ein besonderes Ereignis."

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