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Casey Stoner hat sich bei feuchten Bedingungen an die Spitze gesetzt © Bridgestone

Weltmeister Casey Stoner fährt in Valencia bei feuchten Bedingungen die schnellste Zeit im ersten Training - Loris Capirossi mischt mit Startnummer 58 vorne mit

Am Freitag kehrte die MotoGP nach den tragischen Ereignissen von Sepang wieder einigermaßen zur Tagesordnung über. Alle Fahrer gingen im ersten Freien Training zum Grand Prix in Valencia auf die Strecke und drehten ihre Runden. Die Bedingungen waren schwierig, weil die Strecke noch leicht feucht war und kühle Temperaturen herrschten. Trotzdem gab es keine Zwischenfälle. Die Zeiten und die Rangliste änderten sich ständig.

Am Ende hatte Weltmeister Casey Stoner (Honda) in 1:45.513 Minuten die Nase vorne. Damit war der Australier um knapp 15 Sekunden langsamer als die Topzeiten, die normalerweise im Trockenen in Valencia gefahren werden. Platz zwei ging an seinen Teamkollegen Dani Pedrosa. Vor heimischer Kulisse fehlten dem Spanier 0,223 Sekunden auf Stoner. Valentino Rossi startete mit der drittbesten Zeit in das finale Rennwochenende der 800er-Ära. Wie alle anderen Fahrer auch, hatte der Ducati-Pilot Aufkleber des tödlich verunglückten Marco Simoncelli auf seinem Motorrad.

Den guten Auftakt für Ducati komplettierte Nicky Hayden als Vierter. Sein Rückstand auf die Spitze betrug knapp mehr als eine halbe Sekunde. Stark präsentierte sich Routinier Loris Capirossi bei seinem letzten Rennwochenende nach 22 Jahren. Der Routinier fährt mit der roten Startnummer 58 seines Landsmanns Simoncelli und lag zeitweise in Führung. Am Ende reihte sich "Capirex" mit seiner Pramac-Ducati an der fünften Stelle ein.

Nachdem Ben Spies die vergangenen beiden Rennen verletzungsbedingt auslassen musste, fühlt sich der US-Amerikaner körperlich wieder besser. Die Werksmotorräder von Yamaha sind diesmal wieder in der rot-weißen Jubiläumslackierung lackiert. Spies drehte insgesamt 19 Runden und reihte sich an der sechsten Stelle ein. Den positiven Trend bei Pramac unterstrich Randy de Puniet mit der siebtschnellsten Zeit.

Nachdem Toni Elias (LCR-Honda) die meiste Zeit der Saison über am Ende des Feldes zu finden war, drehte der Spanier im ersten Training auf und hielt zeitweise die Bestzeit. Nach den 45 Minuten schien sein Name mit acht Zehntelsekunden Rückstand auf Platz acht auf. Andrea Dovizioso (Honda) und Rookie Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) komplettierten die Top 10.

Alvaro Bautista mit der einzigen Suzuki im Feld führte das hintere Drittel des Feldes als Elfter an. Sein spanischer Landsmann Hector Barbera verzeichnete den einzigen nennenswerten Ausritt in Kurve eins, doch nachdem der Aspar-Pilot mit seiner Ducati durch das Kiesbett gerodelt war, ging es weiter. Er reihte sich auf Rang zwölf ein. Karel Abraham (Cardion-Ducati) belegte vor Hiroshi Aoyama (Gresini-Honda) den 13. Platz.

Am Ende des Feldes waren erwartungsgemäß die Ersatzfahrer zu finden. Josh Hayes, der für den verletzten Colin Edwards bei Tech 3 einspringt und zum ersten Mal überhaupt auf einer MotoGP-Maschine saß, war gleich schneller als Katsuyuki Nakasuga. Der Japaner ersetzt erneut Jorge Lorenzo im Yamaha-Werksteam.

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