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Ben Spies kam mit der nassen Fahrbahn gut zurecht - bis zu seinem Sturz © Yamaha

Ben Spies fällt im zweiten Training in Valencia erneut auf seine angeknacksten Rippen - Katsuyuki Nakasuga wünscht sich trockene Bedingungen

Das Yamaha-Werksteam schleppt sich auch beim Saisonfinale in Valencia allenfalls mit halber Kraft über die Runden. Während Jorge Lorenzo nach wie vor verletzt fehlt, fährt dessen Ersatzmann Katsuyuki Nakasuga bei regennassen Verhältnissen am ersten Trainingstag der Konkurrenz hinterher. Ben Spies stürzte am Nachmittag zudem erneut auf seine seit Wochen angeknacksten Rippen.

"Ich bin etwas weichgeklopft, aber das ist nach einem Unfall normal", sagt der US-Amerikaner, der im Tagesklassement als Sechster gewertet wurde und damit der schnellste Yamaha-Pilot war (1:46.259 Minuten). "Ich bin etwas zu weit über die weiße Linie gekommen, habe eine Pfütze getroffen, bin mit dem Vorderrad aufgeschwommen, habe die Kontrolle verloren und bin runtergefallen."

"Das Motorrad hat sich langsam richtig gut angefühlt und wir sind langsam auf Tempo gekommen", fährt Spies fort. "Das ist nicht die beste Art und Weise zurückzukommen, ich bin damit jetzt nicht wirklich glücklich, aber wir blicken jetzt nach vorne und machen es dann besser. Wir haben zu Beginn des zweiten Trainings eine Veränderung vorgenommen, die schlecht war, und sind dann zur Abstimmung vom Vormittag zurückgekehrt. Damit werden wir im Abschlusstraining weitermachen."

Nakasuga fiel es auf dem extrem rutschigen Circuit Ricardo Tormo schwer, den Anschluss an seine Konkurrenten zu halten. "Das ist mein erstes Mal auf dieser Strecke und es ist am Anfang ziemlich schwierig gewesen, sich zurechtzufinden", klagt der Japaner. "Jetzt fühle ich mich aber wohler, denn nun kenne ich das Layout. Mir wäre eine trockene Strecke lieber, da man hier im Nassen sehr leicht stürzen kann. Ich glaube, dass ich am Sonntag um eine gute Position mitfahren kann, das ist mein Ziel."

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