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Josh Hayes hat die Gunst der Stunde genutzt und ist Bestzeit gefahren © Motorsport-Total.com

Josh Hayes stellt mit Slicks auf abtrocknender Strecke die Bestzeit im Aufwärmtraining für den Grand Prix von Valencia auf - Die MotoGP-Szene ehrt Marco Simoncelli

Beim Aufwärmtraining zum Grand Prix von Valencia herrschten kühle und windige Bedingungen. Es regnete nicht richtig und teilweise trocknete die Strecke auf. Es gab aber noch viele feuchte Stellen. Die Bestzeit ging an den US-Amerikaner Josh Hayes! Der 36-Jährige ersetzt in Valencia den verletzten Colin Edwards bei Tech-3-Yamaha. Hayes saß an diesem Wochenende zum ersten Mal überhaupt auf einer MotoGP-Maschine und musste auch den Kurs lernen. Am Ende zog er einen weichen Hinterreifen auf und setzte sich in 1:40.469 Minuten an die Spitze.

Gresini-Pilot Hiroshi Aoyama war neben Hayes der einzige Fahrer mit Slicks. Der Japaner fuhr mit 1,6 Sekunden Rückstand die zweitschnellste Zeit. Weltmeister und Pole-Setter Casey Stoner (Honda) folgte mit 3,3 Sekunden Rückstand als Dritter. Das zeigte, wie unbedeutend die Zeiten waren. Andrea Dovizioso (Honda) kam auf Platz vier vor den beiden Ducati-Piloten Nicky Hayden und Loris Capirossi (Pramac).

Die Top 10 vervollständigten Ben Spies (Yamaha), Valentino Rossi (Ducati), Randy de Puniet (Pramac-Ducati) und Cal Crutchlow (Tech 3). Damit war der Brite schneller als sein Rookie-Konkurrent Karel Abraham (Cardion-Ducati), der sich als Zwölfter einreihte. Dazwischen schob sich Suzuki-Pilot Alvaro Bautista. Hinter Abraham folgten Toni Elias (LCR-Honda), Hector Barbera (Aspar-Ducati), Dani Pedrosa (Honda) und Katsuyuki Nakasuga (Yamaha) auf den letzten Plätzen.

Direkt im Anschluss an das Warmup fand die Gedenkfeierlichkeit für den tödlich verunglückten Marco Simoncelli statt. Ex-Weltmeister Kevin Schwantz führte das Feld aller Motorrad-Piloten um die Strecke. Schwantz fuhr mit der Gresini-Honda von Simoncelli.

Die Fahrer hatten Aufkleber, T-Shirts und Fahnen von "Super Sic" dabei. Das komplette Fahrerlager hatte sich auf der Start und Zielgeraden versammelt, um Simoncelli zu Ehren. Nach einer Runde stellten sich die Motorräder an der Ziellinie auf. Für zwei Minuten wurden Raketen in den Himmel geschossen

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