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Der Spanier Alvaro Bautista wird Simoncelli-Nachfolger bei Gresini-Honda © Suzuki

Alvaro Bautista verlässt nach zwei Jahren Suzuki und wechselt zu Gresini-Honda - In Valencia testet der Spanier bereits die Honda RC212V

Durch den tragischen Unfall von Marco Simoncelli ist das Fahrerkarussell wieder ordentlich in Fahrt gekommen. Nun steht fest, wer die Honda RC213V der Gresini-Mannschaft im kommenden Jahr fahren wird: Alvaro Bautista. Der Spanier wechselt nach zwei Jahren von Suzuki zu Honda. Noch ist aber nicht klar, ob er die volle Werksunterstützung bekommen wird, die Simoncelli vertraglich zugestanden wäre.

Bei Suzuki stehen wiederum zwei Fahrer in der Pole-Position für 2012: Randy de Puniet hat Teamchef Paul Denning bei seinem Test am Dienstag in Valencia beeindruckt. Dazu gibt es noch John Hopkins, der entweder in der MotoGP oder für Crescent-Suzuki in der Superbike-WM fahren wird. Bei LCR-Honda hat Stefan Bradl gute Karten, wenn die Finanzierung klappt. Sollten diese Fahrerpaarungen zustande kommen, dann wären alle wichtigen Motorräder für die kommende Saison vergeben.

Auch nach den tragischen Ereignissen von Sepang dreht sich die Welt weiter und es wurden ausgiebig Verhandlungen geführt. Ursprünglich hätte Andrea Iannone die Gresini-Honda in Valencia testen sollen, doch Montag und Dienstag wurde noch heftig verhandelt. Schließlich hat sich Teamchef Fausto Gresini für Bautista entschieden. Der Spanier dreht am heutigen Mittwoch bereits seine Runden mit der RC212V in Valencia.

"Ich bin sehr glücklich, dass Bautista die Honda RC213V in Gresini-Farben fahren wird", sagt Teamchef Gresini. "Er ist ein schneller Fahrer und ich habe von ihm eine hohe Meinung, weil er eine gute Persönlichkeit ist. Ich bin sicher, dass er sich schnell bei uns einfinden wird. Wir werden zusammen schöne Erfahrungen in der Zukunft machen."

Bautista verlässt damit nach zwei Jahren Suzuki und beginnt ein neues Abenteuer. "Ich bin sehr traurig, dass ich Suzuki nach zwei tollen Jahren verlasse. Es war toll mit dem Team zu arbeiten. Ich habe sehr viel gelernt. Es war eine fantastische Erfahrung mit einem englisch-japanischen Team zu arbeiten. Wir wurden zu einer großen Familie."

"Ich bedanke mich bei allen für die beiden Jahre. Manchmal war es schwierig, aber niemand hat aufgegeben. Ich hatte immer die volle Unterstützung", sagt Bautista. "Es fühlt sich nicht so an als würde ich ein Team verlassen, sondern eine Gruppe an Freunden. Ich bedanke mich bei Tom, Paul Ken und Sahara und wünsche dem Team alles Gute für die Zukunft."

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