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Stefan Bradl wird im kommenden Jahr für LCR-Honda in der MotoGP fahren © Honda

Helmut Bradl bestätigt, dass sein Sohn Stefan im kommenden Jahr in der MotoGP fahren wird - In acht bis 14 Tagen soll der Vertrag unterschrieben sein

Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl wird sein bisheriges Moto2-Team Kiefer auf jeden Fall verlassen und den Aufstieg in die Königsklasse MotoGP in Angriff nehmen. "Es ist klar, dass er bei Kiefer nicht mehr fährt. Er wird im nächsten Jahr MotoGP fahren", sagt Bradls Vater Helmut.

Innerhalb der nächsten "acht bis vierzehn Tage" soll laut Bradl senior der neue Vertrag unterschrieben sein, aller Voraussicht nach beim Honda-Satellitenteam LCR, bei dem Stefan Bradl am Dienstag und Mittwoch zwei Tage getestet hatte. "LCR ist für uns die beste Lösung", sagt Helmut Bradl, nach dessen Aussage Honda für das Kiefer-Team eine "saubere Lösung" finden will. Dort hatte es eine mündliche Zusage Bradls für 2012 gegeben, aber noch keinen unterschrieben Vertrag.

Bei den Testfahrten in Valencia wusste der frischgebackene Moto2-Weltmeister zu überzeugen. Bradl lieferte keinen Schrott ab, fuhr konkurrenzfähige Rundenzeiten und arbeitete gut mit den Ingenieuren zusammen. Honda-Manager Livio Suppo und Teamchef Lucio Cecchinello waren sich beeindruckt. Der MotoGP-Vertrag ist nur noch reine Formsache. In erster Linie müssen noch Details bei der Finanzierung geklärt werden.

Da Gresini-Honda mit Alvaro Bautista (RC213V) und Michele Pirro (CRT-Motorrad) besetzt ist, bleibt nur noch die Variante LCR. "Ich habe an den beiden Testtagen gesehen, dass das Team absolutes Topniveau hat, und dass es möglich ist, noch mehr zu zeigen als man vielleicht denkt", sagte Bradl Mittwochabend nach den Tests. "Es ist ein tolles Gefühl und ich bin noch sehr beeindruckt. Ich bin schwer begeistert von dem ganzen Arbeitsablauf. Nicht nur vom Motorrad, sondern von der Professionalität und wie alles abläuft. Man merkt den Unterschied deutlich."

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