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Ducati-Pilot Nicky Hayden begab sich in Kalifornien unters Messer © IMS

Nicky Hayden hat sich im US-Bundesstaat Kalifornien einem chirurgischen Eingriff an seinem in Valencia gebrochenen Kahnbein unterzogen

Ducati-Pilot Nicky Hayden hat sich am Montag erfolgreich einer Operation am rechten Handgelenk unterzogen. Der US-Amerikaner hatte sich dieses im Zuge der Startkollision beim MotoGP-Saisonfinale am 6. November in Valencia gebrochen. Der Bruch trat jedoch erst am darauffolgenden Tag ans Licht, als Hayden eigentlich die Testfahrten mit der Ducati GP12 für die kommende Saison bestreiten wollte.

Während der Operation, die im kalifornischen Fremont durchgeführt wurde, setzte Dr. Arthur Ting dem Weltmeister des Jahres 2006 eine Schraube ins gebrochene Kahnbein, um die Heilung zu beschleunigen. "Alles ist gut verlaufen", ließ Hayden unmittelbar im Anschluss an den chirurgischen Eingriff verlauten. "Das Kahnbein ist ein Knochen, der nur sehr langsam heilt. Ich hatte keine Lust, bis Januar zu warten, nur um dann feststellen zu müssen, dass die Heilung nicht wunschgemäß verläuft. Ich bin froh, dass es jetzt erledigt wurde, um rechtzeitig wieder fit zu sein, wenn es darauf ankommt."

Während der kommenden vier Wochen wird der 30-Jährige nun eine Stütze an der Hand tragen müssen, bevor er sich Mitte Dezember einer weiteren Röntgenuntersuchung unterziehen wird. Hayden ist zuversichtlich, dass die Verletzung bis zu den ersten MotoGP-Testfahrten im kommenden Jahr, welche am 31. Januar in Sepang beginnen, wieder fit sein wird. Der beim Sturz in Valencia ebenfalls gebrochene Radiusknochen im rechten Handgelenk wurde nicht operativ behandelt.

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