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Colin Edwards testete in Jerez zum ersten Mal die brandneue Suter-BMW © Motorsport-Total.com

Motorrad-Konstrukteur Eskil Suter hofft, bei der Weiterentwicklung seiner MotoGP-Maschine vor allem von Colin Edwards' Erfahrung profitieren zu können

In der kommenden MotoGP-Saison werden neben den seit Jahren üblichen Prototyp-Maschinen der werksseitig engagierten Hersteller erstmals so genannte Claiming-Rule-Motorräder an den Start gehen. Der Schweizer Chassis-Hersteller Suter war eine der ersten, der mit der Entwicklung einer solchen Maschine begann. Im Laufe dieses Jahres testeten mehrere Piloten das von einem an das MotoGP-Reglement angepassten BMW-S1000RR-Motor angetriebene Bike.

Mika Kallio, Damien Cudlin und Carmelo Morales verfügen allerdings nur über vergleichsweise wenig Erfahrung in Bezug auf die Weiterentwicklung einer MotoGP-Maschine. Erst mit der Ankunft des Routiniers Colin Edwards, der in der kommenden Saison auf einer Suter-BMW des Forward-Teams seine MotoGP-Karriere fortsetzen wird, scheint das Projekt richtig Fahrt aufnehmen zu können.

"Ich denke, dass Colin eine große Hilfe sein wird, denn er verfügt über die Erfahrung im Umgang mit den neuesten Werksmaschinen. Deshalb weiß er, wie die Dinge zu sein haben", sagte Motorrad-Konstrukteur Eskil Suter gegenüber 'Motor Cycle News'. Genau diese Erfahrungswerte haben dem Suter-Projekt bislang gefehlt. "Wir können uns sein Wissen zu Nutze machen und es auf die Strecke bringen."

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