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Valentino Rossi überraschte am Freitag mit Platz zwei im Nassen © RACE-PRESS.com

Im Trockenen stellen die Ducatis derzeit keine Gefahr dar, doch sobald die Strecke nass ist, können Valentino Rossi und Nicky Hayden ordentliche Rundenzeiten fahren

Im Freitagstraining demonstrierte Valentino Rossi, dass die Desmosedici im Nassen durchaus konkurrenzfähig ist. Der Italiener, der bei trockenen Bedingungen weit abgeschlagen zurücklag, fuhr am Freitagnachmittag hinter Dani Pedrosa auf Position zwei und freute sich über die Performance seiner GP12.

Damit hat Ducati bewiesen, dass man die guten Eigenschaften bei Regen beim Konzeptwechsel zwischen der GP11 und der GP12 retten konnte. Der Rahmen kann also nicht das Geheimnis der sonst so launischen Desmosedici sein. Experten vermuten, dass die komplexe Elektronik der Ducati Vorteile im Regen bringt.

Cal Crutchlow teilt diese Meinung und erkennt: "Die Ducati ist gut bei solchen Bedingungen. Es liegt an dem Elektronikpaket. Schon in der Superbike-WM hatte Ducati die beste Elektronik, egal ob es trocken oder nass war."

"Sie waren mit Magneti Marelli bei der Elektronik immer schon einen Schritt voraus. Ich weiß nicht, ob sie eine Verbindung zur Formel 1 haben oder etwas in der Art", rätselt der Brite, der die Fähigkeiten der beiden Fahrern im Werksteam nicht anzweifelt: "Ich habe keinen Zweifel, dass die Fahrer gut sind."

"Bei solchen Bedingungen sind sie nur schwer zu schlagen. Doch wenn es aufhört mit regnen, bekommen sie Probleme", analysiert Crutchlow, der in den beiden ersten Saisonrennen sowohl Rossi als auch Nicky Hayden hinter sich ließ.