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Bridgestone hatte in Assen nicht die optimalen Reifen fürs Rennen © Motorsport-Total.com

Der Bridgestone-Servicetechniker bemerkt, dass die Reifenmischungen beim Rennen in Assen nicht optimal waren und nicht nur Ducati Probleme hatte

Beim vorletzten Rennen, der Dutch TT in Assen, hatte Valentino Rossi große Reifenprobleme und musste zu einem Zwangsboxenstopp an die Box fahren, weil sich sein Hinterreifen auflöste. Die Ursache des Problems waren die hohen Temperaturen in Holland, die Bridgestone so nicht erwartet hat. Die Reifenmischungen müssen vom japanischen Reifenhersteller weit im voraus bekannt gegeben werden. Sollte es deutlich wärmer oder kälter als erwartet werden, kann es deshalb durchaus zu Problemen kommen.

"Das Problem mit dem Reifen trat lediglich in Assen auf. Yamaha hatte aber auch zu kämpfen: Dovizioso und Spies hatten ebenfalls Probleme. Das lag an der Strecke und den Temperaturen", stellt Bridgestone-Servicetechniker Steve Jenkner gegenüber 'Motorsport-Total.com' klar. "Es war 20 Grad wärmer als gedacht. Zudem war es das erste Jahr mit den 1.000ern. Man sieht, dass wir am Limit sind."

"Wir sind in der MotoGP am Limit. Es gehen Motoren kaputt, weil die am Limit der möglichen Leistung sind. Es gehen Reifen kaputt, weil man am Haftungslimit ist. Man könnte sicher Reifen bauen, die 30 Runden länger halten, dann aber eine halbe Sekunde pro Runde langsamer wären. Das wollen die Fahrer ja auch nicht", erklärt Jenkner, der aber auch die Ducati Desmosedici für die Reifenprobleme verantwortlich macht: "Beim Reifenverschleiß spielt die Leistungsentfaltung des Motors eine wesentliche Rolle. Da ist die Ducati nicht gerade das Musterbeispiel."

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