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Jorge Lorenzo hat das MotoGP-Geschehen derzeit im Griff © Bridgestone

Alex Hofmann sieht Jorge Lorenzo und Yamaha auch in der Saison 2013 an der Spitze, hat mittelfristig aber auch Stefan Bradl auf der Rechnung

Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo untermauerte am Wochenende mit seiner überzeugenden Fahrt zum fünften Saisonsieg seinen Anspruch auf den MotoGP-Titel 2012. Durch den Rücktritt des amtierenden Weltmeisters Casey Stoner zum Saisonende droht der Königsklasse in Zukunft womöglich eine One-Man-Show des Mallorquiners.

Diese muss nach Ansicht von Alex Hofmann aber nicht lange andauern. "Lorenzo und Yamaha werden wieder ein superstarkes Paket bilden", spricht der Sport1-Experte im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' auf die bevorstehende Saison an, um im selben Atemzug hinzuzufügen: "Es melden sich ja schon ein paar Gegner, die ihn herausfordern möchten."

Neben den bekannten Größen Dani Pedrosa, Valentino Rossi und Andrea Dovizioso hat Hofmann vor allem zwei Namen ganz oben auf der Liste. "Man muss sehen, wer nachrückt. Das ist die Generation um Marc Marquez und Stefan Bradl. Ich will nichts versprechen, doch wer weiß, was in drei Jahren am Sachsenring los ist", gibt der ehemalige MotoGP-Pilot aus Mindelheim einen Ausblick.

Mit Blick auf die überzeugende MotoGP-Debütsaison von Bradl und die Auswirkungen für die Zukunft untermauert Hofmann: "Ich glaube aus deutscher Sicht wird es in zwei drei Jahren interessant. Vielleicht ist dann auch bei Lorenzo die große Flamme erloschen."

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