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Marc Marquez' MotoGP-Debüt wird mit großem Interesse beobachtet © Repsol

Weltmeister Jorge Lorenzo hat Rookie Marc Marquez auf der Rechnung und traut dem MotoGP-Rookie in der Saison 2013 einiges zu

Als Jorge Lorenzo 2008 die MotoGP-Bühne betrat, sorgte er bereits am ersten Rennwochenende für einen Paukenschlag: Im Qualifying zum Grand Prix in Katar fuhr der Spanier die schnellste Zeit und schnappte der etablierten Konkurrenz die Pole-Position weg. Der erste Sieg ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Doch dann stürzte der Yamaha-Pilot in ein großes Loch.

Die vielen schweren Stürze nahmen dem damals 21-Jährigen das Vertrauen. Seitdem geht Lorenzo deutlich überlegter zu Werke und hat vor seinem Einsatzgerät offensichtlich mehr Respekt als damals. 2013 trifft der Weltmeister auf einen neuen Gegner: Marc Marquez. Der Aufstieg des Honda-Werkspiloten gleicht dem von Lorenzo, der sich zu seinen Zweitaktzeiten ebenfalls einige kontroverse Manöver leistete.

Doch außer Frage steht, dass beide Spanier über ein extrem hohes Tempo verfügen. "Ich bin mir sicher, dass er mindestens so konkurrenzfähig sein wird wie ich 2008 und Dani Pedrosa 2006", erklärt Lorenzo der 'La Gazzetta dello Sport'. "Vielleicht wird er sogar noch besser sein, weil er mit einem guten Paket einfacher Ergebnisse erzielen kann."

Eine gewisse Vorahnung hat Lorenzo aber dennoch und weist den 19-Jährigen auf die Gefahren der MotoGP hin. Die Schmerzen nach einem Highsider in der MotoGP sind deutlich größer als die eines Sturzes in der Moto2. "Wenn er nicht die Fehler macht, die ich in meinem Debütjahr gemacht habe, wird er besser sein", so Lorenzo.

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