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Andrea Dovizioso ist über eine schnelle Runde konkurrenzfähig © Ducati

Ducati-Neuling Andrea Dovizioso ist sehr glücklich mit seinem fünften Platz im dritten Training - Die Performance über die Renndistanz ist noch ein Fragezeichen

Es gab viele Fragezeichen vor dem ersten Auftritt von Andrea Dovizioso bei Ducati. In der Vergangenheit sind zahlreiche Spitzenfahrer mit der Desmosedici gescheitert und brauchten lange, um halbwegs mit diesem Motorrad zurechtzukommen. Dass er nicht ganz an der Spitze mitkämpfen kann, war dem Italiener von vornherein klar, doch die Vorstellung in Katar war positiv. Der Abstand zur Spitze hielt sich im Rahmen. Im dritten Freien Training klassierte sich "Dovi" auf dem fünften Rang.

Damit war er nicht nur schneller als sein Teamkollege Nicky Hayden, der in seine fünfte Saison bei Ducati geht, sondern auch der Rückstand war mit 0,333 Sekunden relativ gering. "Ich bin mit meiner Position sehr zufrieden", sagt Dovizioso demnach erleichtert. "Ich freue mich aber speziell über den geringen Rückstand zur Spitze. Der fünfte Platz ist gut, aber nur drei Zehntel Rückstand sind noch besser. Ich habe nicht erwartet, dass ich so nahe dran bin." Zudem war Dovizioso nur um 0,001 Sekunden langsamer als sein Vorgänger Valentino Rossi.

"Bis zu diesem Training wussten wir nicht, wie die Parameter in Wahrheit aussehen." Das war auch dem neuen Qualifying-Format geschuldet, denn am Ende des dritten Freien Trainings mussten alle Fahrer ihre Karten auf den Tisch legen und schnelle Rundenzeiten fahren. "Es war der erste Schlagabtausch mit dem weichen Reifen. Wir können deshalb sagen, dass wir der Konkurrenz mit neuen Reifen sehr nahe sind."

"Wir müssen aber immer noch abwarten, wie die Dinge bei Rennbedingungen aussehen. Vor dem Qualifying werden wir uns entscheiden, ob wir mit dem weichen Reifen fahren werden." Bei den meisten Fahrern zeichnet sich ab, dass sie im Rennen mit dem weichen Hinterreifen fahren werden.

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