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Dani Pedrosa blieb beim Saisonauftakt klar hinter den Erwartungen zurück © Repsol

Auch im Rennen klagte Dani Pedrosa über zu wenig Grip - Nach dem vierten Platz in Katar rätselt der Honda-Werksfahrer über die Ursachen

Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa konnte am ersten Rennwochenende des Jahres nie seine überragende Leistung aus der zweiten Jahreshälfte 2012 abrufen. Im Qualifying schaffte es der Spanier auf Rang drei, doch im Rennen war Yamaha-Ass Jorge Lorenzo klar schneller. "Ich sah von der ersten Runde an, dass er viel schneller war. Deshalb versuchte ich meine Position zu halten, weil ich wusste, dass die Traktionsprobleme in den Kurven eine Rolle spielen werden", sagt der Spanier.

Über weite Strecken hielt er auch seinen Teamkollegen Marc Marquez in Schach, doch am Ende musste er ihn ziehen lassen. Cal Crutchlow, der lange hinter den beiden Honda-Fahrern war, bemerkte: "Marquez war besser als Pedrosa. Er hätte ihn zu jedem Zeitpunkt überholen können. Er hat mit ihm gespielt." Am Ende musste sich Pedrosa als Vierter geschlagen geben, während sein neuer Teamkollege Marquez im Rampenlicht stand. "Zum Teil war es ein gutes Rennen. Ich bin stark und auf einem guten Level gefahren", findet der amtierende Vizeweltmeister.

"Trotzdem rutschte ich das ganze Rennen stark herum, denn hinten mangelte es an Grip. Ich versuchte meine Position zu verteidigen, aber Rossi ist mit einem unglaublichen Tempo gekommen. Ich konnte ihn in Wahrheit nicht aufhalten. Ich habe mein Bestes gegeben, aber es hat heute nicht gereicht. Vielleicht gab es ein Abstimmungsproblem mit dem Heck, weil ich damit das gesamte Wochenende Schwierigkeiten hatte."

"Ich hatte auch im Rennen nicht genug Grip", schildert er sein größtes Problem. "Am Ende stand ich nicht auf dem Podest. Das ist schade, wenn ich meine guten Wintertests bedenke. Dort war die Abstimmung auch sehr gut. Aus irgendeinem Grund hat es für uns heute nicht funktioniert."

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