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Ben Spies konnte die Aspar-CRT-Piloten am Ende hinter sich lassen © Aspar

Die Aspar-CRT-Piloten fahren beim Saisonauftakt in Katar in ihrer eigenen Klasse: Aleix Espargaro bezwingt Teamkollege Randy de Puniet

Lediglich 49 Sekunden hinter dem Sieger überquerte CRT-Pilot Aleix Espargaro in Katar die Ziellinie. Bereits am Samstag konnte sich der Spanier in Szene setzen, als er Ben Spies den Einzug ins Q2 vermasselte. Doch auf der langen Geraden war auf Dauer kein Kraut gegen die Power der Ducati gewachsen. Platz elf war für Espargaro durch die Stürze von Stefan Bradl und Bradley Smith damit das Maximum. Teamkollege Randy de Puniet fuhr als Zwölfter durchs Ziel.

"Natürlich wollen wir immer mehr. Wir wollten in dieser Nacht mehr erreichen. Wir hatten die Hoffnung, mit den MotoGP-Piloten zu kämpfen", erklärt Espargaro, der nicht komplett zufrieden war. "Der Grund für die erschwerten Bedingungen für uns CRT-Piloten war die Gerade, auf der wir viele Meter verloren. Deshalb mussten wir in den Kurven mehr Risiko eingehen. Ich konnte einen Fehler von Spies nutzen, um ihn zu überholen. Ich pushte wie verrückt und hielt ihn eine Weile hinter mir. Doch am Ende der Geraden zog er wieder vorbei."

"Realistisch betrachtet müssen wir mit unserem Ergebnis zufrieden sein. Wir haben Grund, hier froh zu sein, weil der Kurs so lang ist. Wir sind lediglich 49 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel gefahren. Das ist eine Leistung. Wir haben im Vergleich zur vergangenen Saison einen großen Schritt gemacht. Wir hätten nicht besser starten können und ich bin froh, dass wir unsere Chattering-Probleme in den Griff bekommen haben. Wir verabschieden uns hier als Führende der CRT-Wertung. Die Arbeit ist also getan", bilanziert der Spanier.

"Wenn mir am Donnerstag nach dem ersten Training jemand gesagt hätte, dass das Wochenende so endet, dann wäre ich froh gewesen", betont Teamkollege de Puniet. "Über das Wochenende hinweg, besonders am Samstag, konnten wir unser Vertrauen fürs Vorderrad verbessern. Im Rennen hatte ich ein gutes Gefühl. Ich konnte mit Teamkollege Aleix mithalten, auch wenn er minimal entkommen konnte."

"Acht Runden vor Rennende hatte ich in den Linkskurven Probleme. Ich konnte einfach nicht einlenken. Später hatte ich Chattering-Probleme und verlor beinahe zwei Sekunden pro Runde. Es sah so aus, als ob der Lufteinlass undicht wurde. Dadurch konnte ich nicht richtig lenken und bekam viele Schläge auf den Lenker. Es ist schade, ich hätte normalerweise mit Aleix mithalten können. Wir müssen positiv denken - ich konnte das Rennen immerhin beenden und war zweitbester CRT-Pilot. Abgesehen von dem Rückfall hatte ich ein konstantes Rennen", so der Franzose.

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